© GreenBalcony

Sieger-App des Green Hack – Open Innovation for Climate ist online

Während des Hackathons Green Hack – Open Innovation for Climat im Rahmen des Tech Open Air 2016 entwickelten Jugendliche gemeinsam mit Entwicklern verschiedene Ideen für Apps, die den Klimaschutz in den digitalen Alltag der „Digital Natives“ bringen sollen. Die Gewinner-App GreenBalcony ist jetzt an den Start gegangen.

GreenBalcony ist ab Ende Mai 2017 endlich im App-Store erhältlich und soll Jugendliche zu Klimaschutzaktivitäten motivieren. Und wie? Die kreativen jungen Köpfe und die Entwickler zählen dabei auf die Community und das digitale Nutzungsverhalten junger Menschen.

Die App zielt darauf ab, den heimischen Balkon nachhaltig und sinnvoll zu bepflanzen. Dabei gibt es die Möglichkeit, Erfolge zu fotodokumentieren und mit der Community zu teilen. In Form von Quick-facts – Tipps zum Balkongärtnern – stellt die App darüber hinaus Infos zum CO2-Einsparpotential dem User zur Verfügung. GreenBalcony ist kostenlos als Download erhältlich. Die App finanziert sich über Werbung und Onlinebestellungen.

Die Idee zu GreenBalcony stellte Alexander Heeg aus Hamburg im Rahmen des Green Hack – Open Innovation for Climate in Berlin vor. Der Hackathon fand im Sommer 2016 während des Tech Open Air Berlin statt, das jährlich internationale Gründer aus der IT- und Startup-Szene versammelt.

Vor dem Hintergrund, dass viele Jugendliche sich zwar den Umwelt- und Klimaschutzproblematiken bewusst sind, aber nicht wissen, wie sie einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können, zielte der Green Hack 2016 darauf ab, Jugendliche über zeitgemäße Mittel für den Klimaschutz zu sensibilisieren und zu eigenen Klimaschutzaktivitäten zu motivieren.

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung wurden 14- bis 20-Jährige landesweit über vielfältige Wege in das Projekt eingebunden. Über WhatsApp und Instagram reichten sie ihre Ideen zu Funktionen und Themen von Apps ein. Anhand der Einreichungen wurden 12 Jugendliche als Core-Team, das sich als Repräsentanz aller Jugendlichen versteht, ausgewählt. In einem anschließenden Workshop bereiten sie die eingereichten Ideen auf.

Die Gewinner*innen des Ideen-Wettbewerbs durften zusammen mit Expertinnen und Experten der Bereiche Strom/Energie, Mobilität, Ernährung sowie Abfallvermeidung Themen und erste Schwerpunkte für eine grüne App ausarbeiten. Die so entstandenen Konzepte wurden dann gemeinsam mit einem professionellen Entwicklerteam weiterentwickelt und später in erste Code-Zeilen umgesetzt. Das Sieger-Team durfte sich ebenfalls über eine Prämie von 40.000 Euro, gedacht als finanzielle Starthilfe zur Umsetzung eines marktreifen Produkts, freuen.

Das Projekt Green Hack wird initiiert von der Zeitbild Stiftung und gefördert vom Bundesumweltministerium aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Das Institut Futur berät in pädagogischen Fragen.

author
Anke Borcherding

Digitalwirtschaft, Games, Projekt Zukunft

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