Alexander Oelling, Founder/CEO von Sensorberg: An der Schwelle zur digitalen Revolution

Seit seinem Gründungsjahr 2013 entwickelt und vertreibt das von Alexander Oelling gegründete Berliner Unternehmen Sensorberg GmbH eine Cloud-basierte Beacon Management Platform. Zusätzlich entwickelt Sensorberg die Software zur iBeacon-Fähigkeit aller Apps (iOS, Andriod & Windows 10) und vertreibt zertifizierte Beacons. 2015 veröffentlichte das Unternehmen eine Open Source Beacon Management Platform, die mit jedem beliebigen Beacon genutzt werden kann. Projekt Zukunft sprach mit dem Gründer über die Möglichkeiten dieser Technologie, die Entwicklung der Branche und Tipps für Gründer.

Ihr Unternehmen Sensorberg bietet Unternehmen sogenannte Beacon-Infrastrukturen. Wie kamen Sie 2013 darauf ein eigenes Unternehmen in diesem Themenfeld zu gründen?

Sensorberg entstand 2013 mit der Idee eine Win-win-Situation zwischen Endverbrauchern und der Wirtschaft zu schaffen, mit Hilfe einer kleinen technischen Errungenschaft namens „Beacon“, zu Deutsch „Leuchtfeuer“. Diese Idee hat sich nunmehr zu einer Vision der globalen Infrastruktur dieser Beacons entwickelt, die die Vereinfachung des alltäglichen Lebens ermöglichen möchte. Die Beacon-Technologie verspricht die Chance, Menschen über ihre Smartphones in geschlossenen Räumen wie Flughäfen, Bahnhöfen oder sogar Museen zum richtigen Zielort zu navigieren, Online-Shopper zurück in den stationären Einzelhandel zu bringen und in der Bank-Filiale die Kunden-Bank-Interaktion zu verbessern. Den Ideen für Beacon-basierte Geschäftsmodelle sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Welche Entwicklungen sehen Sie in der Branche der Informationsdienste/-verteilung über Beacon-Infrastrukturen?


Wir stehen an der Schwelle zu einer digitalen Revolution, die sich durch die Automatisierung industrieller und non-industrieller Workflows auszeichnet. Zu nennen wären dazu Stichworte wie Internet of Things, Out-of-Home, Home automation, Smart Home, Smart City oder Industrie 4.0. Die Beacon-Infrastruktur ist seit 2013 eine sinnvolle Ergänzung zum Internet of Things. Sie löst die Herausforderung des „Discovery Effects“. Das heißt, diese Technologie initiiert den spezifischen Datenaustausch über Apps bzw. der in der Cloud hinterlegten Informationen und ermöglicht die Standortbestimmung von vernetzten Geräten.

Was raten Sie gründungswilligen Personen und Startups im Bereich der Softwareproduktion, gerade auch bezogen auf den Standort Berlin?

Mein Tipp wäre in Hinsicht auf die Unternehmenssprache, Mitarbeiterkonstellation und Zielgruppen international zu denken und lokal zu gründen „think global – act local“.

Berlin ist…

…für uns „the place to be“, ein Hotspot für die Startup-Szene. Berlin ist kreativ, international, hip und der einzige Ort in Europa, an dem die Dichte an kreativen Menschen und Ideen maßgebend zur Entwicklung neuer Konzepte beiträgt und dem Einzelnen genügend Spielraum zur Selbstverwirklichung gibt.

Nach seinem Mathematik-Studium war Alexander Oelling von 2005 bis 2011 Co-Gründer und Manager eines Software Technologie-Unternehmens, welches das erste NoSQL/BigData-Datenbank-System entwickelte. Im September 2013 gründete er das Berliner Unternehmen Sensorberg GmbH.

Kontakt
Sensorberg GmbH
Alexander Oelling
Köpenicker Str. 154
10997 Berlin
Deutschland
Tel.: +49 30 27 58 30 21
Fax: +49 30 27 58 30 29
info@sensorberg.com

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