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Berlin Fashion Week: Fokussiert und innovativ im Januar 2018

Berlin ist und bleibt in Mode. Bei der Berlin Fashion Week 2018 vom 15. – 19. Januar treffen sich Designer, Fachbesucher und Medienvertreter aus aller Welt, um die Trends der kommenden Herbst/Winter-Saison kennenzulernen. Die Mercedes Benz Fashion Week wird zur MBFW und präsentiert sich mit neuem Konzept, einige Messen bespielen neue Locations und die FashionTech – Konferenz wird um ein Format mit Schwerpunkt „Sustainable Fashion“ ergänzt. Rund 100.000 Besucher werden auch in dieser Saison erwartet.

Seit 2007 wächst, verändert und entwickelt sich die Berlin Fashion Week zu einem immer wichtigeren Format,  die inzwischen über 10 Messen, Konferenzen und Modenschauformate sowie nahezu alle Modegenres und Innovationsthemen vereinigt. Nicht zuletzt auch durch die Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die seit Beginn mit einem jährlichen Budget von bis zu einer Million Euro, verschiedene Formate und Plattformen unterstützt und mit entwickelt. Weit über 100 Modenschauen und Präsentationen von ansässigen Modelabels wurden im Rahmen der Berlin Fashion Week seither gefördert.

Überblick Berlin Fashion Week vom 15. bis 19. Januar 2018

Wichtige Stationen der Berlin Fashion Week sind weiterhin die Modemessen der Premium Group in THE STATION Berlin am Gleisdreieck inklusive der #FASHIONTECH, die Panorama Berlin im ExpoCenter auf dem Gelände der Messe Berlin, die von Saison zu Saison jeweils mehr als 50.000 Fachbesucher aus 96 Nationen anzieht, die Modemesse Seek und Bright am Standort der Arena Berlin, in Berlin Treptow, die Show & Order zur Januar Saison erstmals im Kühlhaus Berlin, die Selvedge Run für Herrenbekleidung, Schuhe und Accessoires im Marshall-Haus auf dem Messegelände und natürlich der Greenshowroom und die Ethical Fashion Show in der neuen Location, dem Kraftwerk Berlin.

Wo einst Energie erzeugt wurde, werden zur Modewoche im Januar 2018, Synergien gebündelt: Dort, wo Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin nachhaltiges Modedesign präsentieren, werden Themen zur Zukunft der Mode diskutiert. Die #FASHIONTECH Berlin findet am 16. Januar parallel im Kraftwerk statt. Ergänzt wird die Konferenz zur Digitalisierung der Mode mit den Schwerpunkten Future of Retail, Digital Marketing & Communications durch das neue Konferenz-Format der Messe Frankfurt, der FashionSustain. Fokusthemen sind hier Sustainability und Future of Textiles.

Auch die Show & Order zieht um und begibt sich in die direkte Nachbarschaft der Premium Exhibitions. So werden Potentiale auch hier zusammengefasst und die Wege für Presse und Einkäufer verkürzt. Auf fünf Etagen zeigt die Show & Order im Januar fünf verschiedene Themenbereiche, angelehnt an die Modemetropolen weltweit: New York, Kopenhagen, Mailand, Paris, London und natürlich Berlin.

Ein festes Format und weiteres Highlight der Modewoche ist die Gruppenausstellung deutscher Designer im Rahmen des BERLINER SALONS, die im Kronprinzenpalais stattfindet. Erstmals werden unter dem Signet der Dachmarke die Bereiche Mode, Fotografie und Design gebündelt: „Durch die Verbindung dieser kreativen Felder wird diese Veranstaltung auch für Einkäufer von gehobenen Concept Stores zum Ort der Inspiration und Information“, so ein Sprecher des BERLINER SALONS. 

2015 wurde der BERLINER SALON gegründet und zu jeder Saison weiterentwickelt und ist seitdem erste Anlaufstelle für nationale und internationale Pressevertreter und Einkäufer, wenn es um deutsches Modedesign oder gar „Fashion Made in Berlin“ geht. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sieht viel Potential in dem BERLINER SALON und unterstützt diesen seit 2015. Die daraus entstandene Entwicklung ist von Saison zu Saison sichtbar.

„Die Teilnehmer der Gruppenausstellung des Berliner Salon sind von ursprünglich 18 Labels auf über 40 Marken gestiegen; die Défilés und Präsentationen von drei auf bis zu acht Schauenslots. Auch konnte das Format neben dem Kronprinzenpalais weitere Locations in Berlins historischer Mitte für sich gewinnen, wie beispielsweise das Humboldt-Forum im Berliner Schloss, das ehemalige Staatsratsgebäude oder das Kaiserliche Telegraphenamt. Neben der engen Verbundenheit zu Condé Nast konnten wir in den letzten Saisons auch wichtige Titel aus den Häusern Axel Springer, Burda und dem Deutschen Fachverlag begrüßen.

Diese Synergien im Rahmen des BERLINER SALONS wissen wir sehr zu schätzen, denn nur gemeinsam können wir die Neuausrichtung vorantreiben und deutsches Design stärken.“, so ein Sprecher des BERLINER SALONS weiter.

Und noch etwas ändert sich: Die Mercedes-Benz Fashion Week zeigt sich mit neuem Konzept: mit zehn 30 Runway-Shows und ausreichend Raum für zusätzliche Marken- und Kollektionsinszenierungen. Das neue Format zeigt vom 15. – 17. Januar die neuesten Kollektionen nationaler Designer im E-Werk in Berlin-Mitte.

Die Fashion Week ist für Berlin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die zahlreichen Besucher sorgen für rund 120 Millionen Euro an zusätzlicher Wirtschaftsleistung für Hotellerie, Gastronomie, Dienstleister, Agenturen und Taxigewerbe und wirken sich weiterhin positiv auf die Entwicklung des Modestandorts Berlin aus: rund 2.700 Unternehmen sind in der Hauptstadt im Modebereich tätig, mit Jahresumsätzen von mehr als vier Milliarden Euro und rund 25.000 Beschäftigten. Somit hat Berlin die höchste Dichte an Modeunternehmen deutschlandweit.

Über zehn Modeschulen sorgen für eine wachsende Anzahl an Designtalenten und Modelabels. Diese können sich mit Agenturen, Textilhandwerkern, Zulieferern und Dienstleistern austauschen. Denn kaum eine andere Stadt ist so lebendig und wandelbar und setzt in Kunst, Mode, Film und Musik stetig neue Trends.   

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Tanja Mühlhans

Leitung Kreativ- und Medienwirtschaft, Digitalwirtschaft, Projekt Zukunft

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