IMA präsentiert vom ROLLING STONE © International Music AwardIMA präsentiert vom ROLLING STONE © International Music Award

IMA – Ein Preis für die digitale Generation

Der International Music Award (IMA)wurde gemeinsam vom Axel Springer Mediahouse und dem Rolling Stone ins Leben gerufen und ehrt erstmals Künstler mit gesellschaftlich relevanten Botschaften, die das Bewusstsein für Themen wie Diversität, Demokratieverständnis und Nachhaltigkeit fördern – Verkaufszahlen treten dagegen in den Hintergrund. Denn längst geht es nicht mehr nur um die Musik allein, heißt es auf der Seite des IMA: Vielmehr beeinflusst die Musik mittlerweile die Mode, den Lebensstil und politisches Engagement. Sie steht für Einmischung und Haltung. Durch soziale Medien erreichen Künstlerinnen und Künstler heute Millionen Menschen direkt und mit rasanter Geschwindigkeit. Und ihre Botschaften schaffen eben ein neues Bewusstsein für Themen wie Diversität, Demokratieverständnis und Nachhaltigkeit – und prägen damit den Sound von morgen. 

Der IMA wird in insgesamt acht Kategorien verliehen – darunter in den Bereichen „Commitment“, „Future“ und „Style“. Darüber hinaus wird es einen „Hero-Preis“ für das Lebenswerk geben. In der Kategorie „Performance“ wird der beste Liveact ausgezeichnet. Hier waren bereits im Vorfeld die Fans gefragt, die bis zum 9. Oktober ihren Favoriten wählen konnten. Sebastian Zabel, Chefredakteur des Rolling Stone: „Hier fragen wir nach der Meinung der Zuschauer. Niemand kann besser über die vermittelten Emotionen und die Bindungskraft einer Liveshow urteilen, als diejenigen, die sie aus der Fanperspektive erleben.“ Zu den Nominierten gehörten unter anderem: Rammstein, Udo Lindenberg, Slayer, Florence and the Machine, Stormzy und Anna Calvi. 

Commitment ist eine Auszeichnung abseits der Musik, hier zählt außergewöhnliches soziales oder gesellschaftliches Engagement. Nominiert sind hier: Chance The Rapper, Lykke Li und Slowthai. Auch die Jury ist hochkarätig besetzt. Wie Axel Springer Mediahouse mitteilte, gehören unter anderem die britische Sängerin Charli XCX, die deutsche Künstlerin Joy Denalane, Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher, Deutsch-Rapper Cro, Singer-Songwriter Rufus Wainwright und Adam Green sowie der Autor Benjamin von Stuckrad-Barre dazu.