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Schaufenster der Innovationen

Deutsche Unternehmen sind bei den Themen Forschung, Entwicklung und Innovation ganz vorn mit dabei. Laut des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stiegen die Ausgaben im Jahr 2017 auf einen Rekordwert von 167 Milliarden Euro. Die Berliner Unternehmen gaben knapp 2,5 Milliarden Euro für Forschung, die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen aus. Damit gehört die Hauptstadt zu den größten und vielfältigsten Wissenschaftsregionen Europas.

Seit nunmehr fünf Jahren nimmt die Plattform Berlin Innovation technische Weiterentwicklungen oder Neuerfindungen auf und stellt sie in einem gut sortierten Register prominent zur Schau. Die Internetseite ist ein wichtiger Baustein der Initiative der Wirtschaftssenatorin Ramona Pop zur Modernisierung der Vergabepraxis und wurde durch die Technologiestiftung Berlin initiiert. Finanziert wird Berlin Innovation durch eine Zuwendung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Spannende Innovationen für eine breite Öffentlichkeit

Auf der Website werden innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen nach Branchen präsentiert. Dabei erwartet die Plattform nicht zwingend eine Marktneuheit – mindestens aber eine Neuigkeit gegenüber dem Stand der Technik. Die wichtigste Voraussetzung: Die Innovation muss zum Bewerbungszeitraum schon am Markt verfügbar sein und einen engen Bezug zu Berlin haben. Die Beispiele reichen von intelligentem Fuhrparkmanagement über Bauplansoftware bis zu 3D-Desinfektion: So bietet die „Bentobox“ eine effiziente und umweltfreundliche Lagerung und Verteilung der Paketzustellung. Die „Zuhause Plattform“ ist spezialisiert auf die Vernetzung paralleler Infrastrukturen in Gebäuden und die „Waste Water Treatment Pipe“ vereinfacht die Planung und den Bau von Kläranlagen und verringert die Betriebskosten.

Ein Relaunch macht die Plattform noch besser

Seit Anfang dieses Jahres ist Berlin Innovation nach einem Relaunch wieder online und präsentiert sich im neuen Gewand. Der Ansatz ist geblieben: Berliner Entwicklungen wird eine Plattform gegeben, damit öffentliche Vergabestellen, Unternehmen und Investor*innen sehen, was Berlin als Referenzstadt für High-Tech und Erfinderreichtum zu bieten hat. Für die Anbieter*innen wurde das Bewerbungsverfahren allerdings noch einmal vereinfacht. Jetzt reichen schon eine Kurzbeschreibung der Innovation sowie eine knappe Zusammenfassung der Vorteile und Lösungen, welche die Innovation den öffentlichen Stellen und Unternehmen bringen kann. Die Bewerbung wird dann einer Fachjury vorgelegt und bei einem positiven Entscheid erfolgt gemeinsam mit dem jeweiligen Unternehmen der Eintrag auf der Seite. Auch für wiederkehrende Besucher*innen bleibt das Schaufenster interessant – alleine um sich in Erinnerung zu rufen, wie vielfältig die Innovationskraft der Hauptstadt ist.