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Transfer BONUS Design – eine anhaltende Erfolgsgeschichte

Das Förderprogramm Transfer BONUS Design startete 2011 und läuft jetzt bereits im 6. Jahr. Dieses Programm unterstützt den Transfer von Design Know-how von Unternehmen der Designbranche und von Hochschulen in kleine und mittlere Unternehmen, die technologieorientierte Produkte oder Dienstleistungen entwickeln.

Ziel dieser Förderung ist die möglichst frühzeitige und anwendungsorientierte Einbindung der Gestaltungskompetenz in den Innovationsprozess von KMU. Durch die Kooperation zwischen der Designbranche und KMUs soll die regionale Kompetenz gestärkt und der Eintritt in internationale Märkte initiiert bzw. unterstützt werden.

Die Notwendigkeit einer solchen Förderung zeigt die Tatsache, dass etwa die Hälfte der geförderten Unternehmen vorher noch nicht mit einem Designdienstleister zusammen gearbeitet hat. Dementsprechend wurden jährlich um 100 Anträge auf Förderung gestellt. Von den bisher 550 Anträgen konnte ca. jeder zweite bewilligt werden. Damit wird die 3 Millionen Euro-Bewilligungsmarke in Kürze überschritten.

Vielfältig sind die Technologiefelder, auf denen die Antragsteller tätig sind: Sie reichen von der Informations- und Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Sport und Gesundheit, Bildung, Augenoptik, Möbel und Lampen, Umwelttechnik bis hin zum Verlagswesen. Das Themenspektrum der geförderten Vorhaben ist demzufolge auch breit gefächert. Ebenso vielfältig war das Leistungsbild der beauftragten Designdienstleister. Erfolgreich durchgeführte Förderprojekte werden beispielhaft auch auf der Programmwebseite vorgestellt.

Die gute Resonanz auf das Förderprogramm und die positiven Erfahrungen der Antragsteller führten zu einer erneuten Fortschreibung des Programms und der Bereitstellung entsprechender finanzieller Mittel. Die Antragstellung ist laufend bei der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt mbH (B.& S.U. mbH) möglich. Detailliertere Informationen zum Ablauf und entsprechende Unterlagen werden auf der Programmwebseite bereitgestellt. 

author
Nadja Clarus

Musikwirtschaft

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