© Breitband-Kompetenz-Team (BKT)© Breitband-Kompetenz-Team (BKT)

Wir machen dem Internet Beine

Nachfrage trifft auf Angebot: dieses Ziel hatte sich die Senatsverwaltung für Wirtschaft gesetzt, um Unternehmer*innen aber auch Privatpersonen den Zugang zur Breitband-Internetversorgung zu ermöglichen. Deshalb setzt die Wirtschaftsverwaltung seit Oktober 2018 mit Unterstützung des Breitband-Kompetenz-Teams gezielt Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur um. Mit dem Berliner Breitband Portal wurde nun eine Onlineplattform entwickelt, die die Bedarfe der Bürger*innen und Unternehmer*innen mit den Aktivitäten im Breitbandausbau der Telekommunikations-Unternehmen zusammenbringt.  

„Mit dem Berliner Breitband Portal setzen wir einen starken Impuls für den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau im Land Berlin und treiben den Netzausbau bedarfsgerecht und effizient voran“, bekräftigt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Am 27. November 2019 wurde das neue Berliner Breitband Portal beim Gigabitmarktplatz der IHK in Treptow-Köpenick gelauncht. Die Pilotveranstaltung brachte Bedarfsträger aus der Wirtschaft mit den Berliner Internetanbietern zusammen. Die rund 70 Teilnehmer*innen, darunter Unternehmer*innen, Branchenvertreter*innen, Politik und Versorger begrüßten das Format und nutzen die Gelegenheit sich intensiv auszutauschen.

Das neue Berliner Breitband Portal richtet sich vor allem an Wirtschaftsunternehmen, aber auch Bürgerinnen und Bürger im Land Berlin, die einen Breitbandbedarf melden wollen. Die Bedarfsmeldungen sind nicht nur auf einer interaktiven Karte in unterschiedlichen Detailtiefen dargestellt, sondern werden – sofern gewünscht – in einem weiteren Schritt den in Berlin tätigen Providern zur Verfügung gestellt. Zudem stellen die Provider im „Markplatz“ ihre Produkte im Privat- und Geschäftskundenbereich vor.

Der Netzausbau in Berlin erfolgt wegen europa- und bundesrechtlicher Vorgaben vor allem eigenwirtschaftlich durch die Netzbetreiber. Die Netzanbieter wiederum sind auf gebündelte Bedarfsmeldungen angewiesen. Versorgungslücken gibt es vor allem in Stadtrandlagen aber auch im innerstädtischen Bereich. Künftig sind stark steigende Bedarfe zu erwarten.