Zweiter Baltic Games Industry Innovationsdialog © BGZZweiter Baltic Games Industry Innovationsdialog © BGZ

Zweiter Baltic Game Industry Innovationsdialog

Am 20.03.2019 war die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Gastgeber des zweiten Baltic Game Industry (BGI) Innovationsdialoges. Rund 30 Vertreter der Games-Branche, von Landesinstitutionen und Wissenschaft folgten der Einladung des BGI und tauschten sich über aktuelle und zukünftige Herausforderungen des Games-Standortes Berlin aus.

Die Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem der lebendigsten europäischen Standorte der Games-Branche entwickelt. Berlin ist bereits heute der dichteste und vielfältigste Games-Standort in Deutschland. Und er wächst weiter, wird internationaler, wie die erfolgreichen Ansiedlungen von Games-Firmen aus Weißrussland, Polen, Irland, Frankreich und der Türkei im letzten Jahr zeigen.

Internationalisierung ist auch in dem von der BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH und der Senatskanzlei verantworteten BGI-Projekt ein wichtiges Stichwort und war eines der drei Schwerpunktthemen des BGI-Innovationsdialoges, zu dem Christian Gaebler, Chef der Senatskanzlei, geladen hatte.

Die Wirtschaftsverwaltung fördert die internationale Vernetzung der hiesigen Games-Industrie bereits seit vielen Jahren, u. a. durch die Initiative BerlinBalticNordic.net. Auch im BGI-Projekt ist sie daher von Beginn an aktiv und begleitet den Austausch mit Games-Standorten im Ostseeraum. Ein guter Grund für Dr. Jürgen Varnhorn, Abteilungsleiter Energie, Digitalisierung und Innovation in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Gastgeber des zur Halbzeit des BGI-Projektes durchgeführten Workshops zu sein.

Rund 30 Vertreter der Games-Branche, von Landesinstitutionen sowie der Wissenschaft folgten der Einladung und kamen am 20.03.2019 in den Räumlichkeiten der Senatsverwaltung für Wirtschaft zusammen. Schwerpunkte der Diskussion lauteten „Stärkung des Unternehmergeistes in der Berliner Gamesindustrie“, „Wirtschaftsförderung von Gamesunternehmen“ und „Berlin als attraktiver Standort auf der internationalen Bühne“. Fast drei Stunden tauschten sich alle Akteure über bestehende Angebote der Wirtschaftsförderung aus und diskutierten weiteres Gestaltungspotential des Berliner Games-Standortes.

Zu den einzelnen Themenschwerpunkten wurden viele interessante Gestaltungsmöglichkeiten erörtert. Die Weiterentwicklung des Standortes ist aber vornehmlich Aufgabe der Branche, und Initiativen müssten aus dieser kommen. Die im Rahmen des Workshops verkündete Gründung der game Regionalvertretung Berlin-Brandenburg wurde daher in diesem Zusammenhang von allen Seiten ausdrücklich begrüßt.