Old meets New Economy

Unter dem Motto „Old meets New Economy“ bringt Projekt Zukunft etablierte Unternehmen und junge Startups an einen Tisch.

Old meets New Economy

Projekt Zukunft bringt etablierte Unternehmen und junge Startups an einen Tisch. Nach dem Motto „Old meets New Economy“ initiiert die Landesinitiative eine Reihe von Formaten, in denen Erfahrungen und Know-How ausgetauscht sowie erste Schritte für mögliche Geschäftsideen in die Wege geleitet werden. Hierzu gehören unter anderem eigene Matchmaking-Formate sowie Speed-Datings im Rahmen von Branchenveranstaltungen.

Ausgaben

Zukunftsmusik – Enterprise meets Startup

Im Rahmen des Berliner Musikbusiness-Events MOST WANTED: MUSIC der Berlin Music Commission führt Projekt Zukunft seine Matchmaking-Formate fort. Am 19. November 2015 findet hierzu das erste Musik-Matchmaking der Landesinitiative unter dem Namen „Zukunftsmusik – Enterprise meets Startup“ statt. Nach dem Motto Old meets New Economy treffen auch hier junge Startups auf etablierte Unternehmen, um über Geschäftsideen zu reden und Kontakte zu knüpfen.

Gründer und etablierte Unternehmen haben hier Gelegenheit, sich bei einer Art Speed-Dating über Erfahrungen, Know-how und neue Konzepte austauschen. Für eine Teilnahme können sich junge Startups mit Musikbezug per E-Mail bewerben, vorzugsweise aus der digitalen Wirtschaft. Die Startups müssen ihren Sitz in Berlin haben und vor nicht länger als fünf Jahren gegründet worden sein. 
Bei Old meets New Economy trafen sich auf Initiative von Projekt Zukunft dieses Jahr bereits etablierte Unternehmen und Gründer auf der Tech Open Air und der Langen Nacht der Startups. Die Speed Datings fanden so direkt auf zentralen Veranstaltungen der Branche statt. Die MOST WANTED: MUSIC ist eines der zentralen Musikbusiness-Events in Berlin mit interessanten Speakern wie Tresor-Gründer Dimitri Hegemann, dem Vorsitzenden der Clubcommission Berlin, Olaf Möller sowie der Journalistin und Autorin Julia Korbik.

Speeddating - Lange Nacht der Startups

Rund 500 gezielte Kontaktanbahnungen konnte Projekt Zukunft im Rahmen der zwei Matchmakings „Meet an Investor“ und „Meet a Corporate“ zur Langen Nacht der Startups am 5. September 2015 ermöglichen. 20 Investoren, Mittelständler und Vertreter/innen etablierter Unternehmen trafen eine Vielzahl Berliner Startups zum organisierten Zweiergespräch. Was für ein Erfolg!

Fast hundert Startups hatten sich für eine garantierte Teilnahme an den Speed-Datings beworben; die 20 Besten erhielten einen Platz. Etliche weitere Plätze wurden vor Ort nach dem Prinzip „first come first served“ vergeben. Die langen Schlangen sprachen für sich. Auf Seiten der Corporates und Investoren waren u.a. IBM, Huawei, Osram, Volkswagen, GASAG/ Infrest, Media-Saturn sowie Redstone Digital, Partech Ventures und Elephant & Castle vertreten.
Mit dem Matchmaking unterstützt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung über ihre Landesinitiative Projekt Zukunft die gezielte Vernetzung von Startups mit Kapitalgebern und strategischen Partnern. Die Speed-Dating-Reihe wird fortgesetzt. Die nächste Ausgabe ist für November 2015 für den Musikbereich geplant.

Speeddating - Tech Open Air

Über 20 Vertreter etablierter Unternehmen trafen im Rahmen des interdisziplinären Technologiefestivals Tech Open Air (TOA) am 15. und 16. Juli auf ausgewählte Berliner Startups. Das von Projekt Zukunft veranstaltete Speed-Dating „Back to the Future: Enterprise Meets Startup“ verstärkte damit den branchenübergreifenden Austausch.

Speeddating TOA © Stefan Wieland

Die Speed-Datings setzen die Matchmaking-Reihe „Zukunftslunch“ der Landesinitiative fort, in der sich Old und New Economy zum Mittagsessen treffen. Auch bei „Back to the Future“ tauschen etablierte und junge Unternehmen Know-How, Erfahrungen und Geschäftsideen in entspannter Atmosphäre aus. Auf der TOA trafen sich die Teilnehmer an einem  langgezogenen Tisch im Outdoor-Bereich. Jeweils sechs Minuten Zeit blieb pro Paarung, um sich gegenseitig zu präsentieren. Das anschließende Networking nutzen die Unternehmensvertreter rege, um Gespräche gezielt zu vertiefen. Auf Seiten der Corporates und Mittelständler waren u.a. IBM, SAP, Volkswagen, Sparda Bank, Ergo Versicherungsgruppe, Ullsteinbuch Verlage und Berolina vertreten.
Beim sehr gut besuchten Konferenzpanel „How to have sex with an elephant: mixing startups & corporates” gaben Vertreter von Deutsche Telekom, Pfizer und Flexperto einen tiefen Einblick in die Dos and Don’ts, wie sich eine Zusammenarbeit zwischen jungen, agilen Startups und etablierten Konzernen langlebig gestalten lässt.
Projekt Zukunft wird das Speed-Dating-Format „Back to the Future“ fortsetzen. Die nächste Ausgabe ist für den 5. September 2015 im Rahmen der Langen Nacht der Startups geplant. Mehr Infos in Kürze an dieser Stelle – stay tuned!

Zukunftslunch

Mit dem Format "Zukunftslunch" vernetzte Projekt Zukunft Old und New Economy in Berlin. Die persönlichen Treffen brachten die Innovationskraft von Startups mit der Umsetzungskraft, dem Know-how, Kapital und Kontakten etablierter Unternehmen zusammen. Sie stärkten den branchenübergreifenden Austausch und die Innovationsfähigkeit am Standort Berlin.

Pressemeldungen zum Zukunftslunch

 

Die Idee

Ein Zukunftslunch

  • findet zwischen einem Gründer der digitalen Wirtschaft und dem Chef eines etablierten Unternehmens statt. 
  • ist ein „intimes“ Mittagessen.
  • ermöglicht es, sich branchenübergreifend auf Leitungsebene auszutauschen, voneinander zu profitieren und gegenseitig zu inspirieren.
  • strebt konkrete Ergebnisse an, die die Basis für weitere Treffen und/oder eine konkrete Zusammenarbeit der Beteiligten bildet.
  • vernetzt Teilnehmer 1:1 – gezielt, individuell und qualitativ. 

 

Der Mehrwert für die Teilnehmer

  • Stärkung der Innovationskraft auf beiden Seiten
  • Austausch von Erfahrungen, Know-how und Geschäftsideen
  • Mögliche Anbahnung einer Geschäftsbeziehung
  • Synergieeffekte durch gegenseitige Einblicke in die Abläufe der Old und New Economy

 

Teilnehmer

Projekt Zukunft startete 2014 gemeinsam mit dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und dem Entrepreneurs Club Berlin e. V. (ECB) die Zukunftslunche als Pilotprojekt. Zu den ersten Lunchpartnern gehörten neben der Eckert & Ziegler Strahlen und Medizintechnik AG, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Weberbank die Startups goderma (medizinischer Online Service zur Früherkennung und Einschätzung von Hautproblemen), Zeitfenster (Anbieter interaktiver Medienguides) sowie Companisto (Betreiber der gleichnamigen Crowdinvesting Plattform).

„Ohne die Einladung zum Zukunftslunch hätten wir den Zugang zu so einem Gesprächspartner nicht gehabt.“, so Dr. Simon Lorenz von goderma. Im Vordergrund der Gespräche standen konkrete Projektansätze, die die Unternehmen zusammen angehen wollen. Ein Erfolgsbeispiel ist die Kooperation zwischen der BVG und dem Startup Zeitfenster: Aus dem Zukunftslunch heraus wurde eine Zeitreise-App konzipiert, die Berliner Geschichte erlebbar macht.

Eine Fortführung der Zukunftslunche fand dann nochmal im Dezember 2014 statt: Pfizer, eines der größten Pharmaunternehmen der Welt, traf das Startup Fast-Gesund (Motivationsprogramm für chronisch Erkrankte). RBS RoeverBroennerSusat, einer der größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland, tauschte sich mit gleich zwei Gründern aus: Jurato (Online-Plattform, die Rechtsratsuchende und Rechtsanwälte zusammenbringt) und DocRAID® (Anbieter von Datensicherheitslösungen in der Cloud).

„Gerade für junge Unternehmen ist es wichtig, frühzeitig Kontakt zu potenziellen Kunden herzustellen und so die Produktgestaltung effektiv steuern zu können. Das etablierte Unternehmen profitiert von neuen Ideen bevor Mitbewerber sich damit absetzen können. Das Zukunftslunch bietet hierfür den geeigneten Rahmen“, so Dr. Günther Hoffmann, CEO & Founder DocRAID®. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen wie die Einschätzung der von den Startups angebotenen Produkte, die Wahl der richtigen Finanzierungsform sowie konkrete Kooperationsmöglichkeiten – ob als strategischer Partner, Mentor, Kunde oder Dienstleister.

Old meets New - Rückschau

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