Hintergrund Breitband

Hier finden Sie alle weitere Informationen zum Thema am Standort in Berlin.

Speedtest Breitband in Berlin

Die Technologiestiftung Berlin stellt mit www.breitband-berlin.de/#speedtest einen Test zur Verfügung, der Informationen zu Ihrer Internetgeschwindigkeit liefert und einen Vergleich mit anderen Berliner Nutzer/innen zeigt. Der Test leistet mit Ihren Daten gleichzeitig einen Beitrag zur wissenschaftlichen Erforschung der Netzperformance.

Zum Speedtest: https://www.technologiestiftung-berlin.de/de/blog/speedtest/

Detailauswertung auf Ortsteilbasis der Breitbandversorgung für Berlin auf der Basis des Breitbandatlasses des Bundes

Seit Oktober 2010 wird der Breitbandatlas des Bundes durch die TÜV-Rheinland Consulting GmbH bereitgestellt und betrieben. Die durch das BMVi genehmigte Datenaggregation ist eine Darstellung und Übertragung der Ergebnisse und Informationen des bestehenden Breitbandatlasses auf die Ortsteile Berlins und seit 2017 mit der aktuellen Auswertung auch weitergehend auf die lebensweltlich orientierten Räume (LOR) möglich.

Breibandatlas des Bundes deutschlandweit

Beispiel Kartenübersicht:

Informationslink Breitbandatlas des Bundes:

http://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandatlas-Karte/start.html

Berlin-spezifische Auswertung

Beispiel Kartenübersicht:

Zu den Karten:

Zunahme der prozentualen Breitbandverfügbarkeit von Haushalten 2015 – 2018 , ≥ 50 Mbit/s

Zunahme der prozentualen Breitbandverfügbarkeit von Haushalten 2015 – 2018 , ≥ 100 Mbit/s

Versorgbare Privathaushalte nach Ortsteilen, Mitte 2018, ≥ 50 Mbit/s

Versorgbare Privathaushalte nach Ortsteilen, Mitte 2018, ≥ 100 Mbit/s

Gewerbliche Breitbandverfügbarkeit nach Rasterzellen, Mitte 2018, ≥ 50 Mbit/s

Versorgbare Betriebsstätten von Unternehmen nach Ortsteilen, Mitte 2018, ≥ 50 Mbit/s

Gewerbliche Breitbandverfügbarkeit nach Rasterzellen, Mitte 2018, ≥ 100 Mbit/s

Versorgbare Betriebsstätten von Unternehmen nach Ortsteilen, Mitte 2018, ≥ 100 Mbit/s

Die Auswertung wurde wie folgt aufgebaut:

Für die Versorgungsklassen ≥ 16 Mbit/s und ≥ 50 Mbit/s und differenziert nach den Übertragungstechnologien leitungsgebundene Technologien, drahtlose Technologien und alle Technologien, wurde die Untersuchung mit aktuellen Daten erneut durchgeführt.

Auf Basis dieser Zuordnung wurde für jeden Ortsteil die Breitbandverfügbarkeit rechnerisch ermittelt. So können Versorgungsdefizite identifiziert und gezielte Informationen und Impulse für Investitionen und zusätzliche TK-Angebote gegeben werden. In vielen Ortsteilen ergaben sich Verbesserungen.

Weiterhin wurde anhand aktueller Daten auch die Verfügbarkeit der Breitbandversorgung für die Berliner Wirtschaft untersucht und dargestellt. Die Ergebnisse beruhen auf den Angaben der Telekommunikationsanbieter in Berlin und sind ausgerichtet auf höherwertige Gewerbekundenprodukte der Telekommunikation und Breitbandversorgung. Differenziert werden die Versorgungsbereiche
≥ 10 Mbit/s, ≥ 50 Mbit/s und ≥ 100 Mbit/s dargestellt; ausgewählte Technologiezentren, Zukunftsorte und Zentren der Digitalwirtschaft Berlins sind in die Karten integriert. So können Rückschlüsse zur Ansiedlung von Unternehmen gezogen werden, da eine gute Breitbandversorgung für viele Unternehmen unabdingbar und so ein wichtiger Aspekt zur Auswahl des Standortes ist.

Zahlentabellen

In Zusammenarbeit mit Berlin Open Data werden die Zahlentabellen auf der Plattform daten.berlin.de veröffentlicht und können dort eingesehen werden: 

Gewerbeübersicht: 

http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/branchen/ikt-medien-kreativwirtschaft/breitband/gewerbe/ 

Übersicht der Privatverfügbarkeit: 

http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/branchen/ikt-medien-kreativwirtschaft/breitband/privatverfuegbarkeit/

Kontakt für weitergehende Fragen und Informationen: Herr Michael Pemp, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Tel. 030 9013 8276, E-Mail: michael.pemp@senweb.berlin.de

Infrastrukturatlas online verfügbar

Der von der Bundesregierung (Bundesnetzagentur) betriebene bundesweite Infrastrukturatlas ist jetzt online verfügbar. Informationen zu Infrastrukturen, die beim Breitbandausbau mitgenutzt werden können, sind für die berechtigten Nutzer nun über eine interaktive Karte abrufbar.

Der Infrastrukturatlas enthält Geodaten über in Deutschland vorhandene Infrastrukturen, die beim Aufbau von Breitbandnetzen grundsätzlich mitgenutzt werden können Dazu zählen beispielsweise vorhanden Glasfaserleitungen, Leerrohre, Funktürme, Masten und Funkstationen. Die Daten stammen von Infrastrukturinhabern unterschiedlicher Branchen und Bereiche, wie beispielsweise Energienetzbetreibern auch öffentlichen Einrichtungen.

Infrest (eStrasse)

Wer eine Tiefbaumaßnahme plant oder umsetzt, benötigt Kenntnis über die Lage der unterirdischen Leitungen und Infrastrukturen.  Hierfür bietet die eStrasse der Infrest Bauplanern, Baufirmen, Leitungsnetzbetreibern und Verwaltungen eine einfache, komfortable und webbasierte Lösung zur Vermittlung von Leitungsanfragen und
–auskünften. Das spart Zeit und Aufwand. Dabei sind schon ca. 110 Leitungsnetzbetreiber über die eStrasse erreichbar.

Entstanden ist die infrest im Rahmen eines Public Private Partnership (PPP) Projektes eStrasse, welches die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung 2006 ins Leben gerufen hat. infrest ist eine Beteiligung der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG.

Infos und Kontakt: www.infrest.de

FTTH/FTTB

Es ist unstrittig, dass die Entwicklung der Anforderungen an Telekommunikationsnetze (Übertragungsvolumen und Übertragungsgeschwindigkeiten) in Zukunft den Aufbau und Ausbau glasfaserbasierter Zugangsnetze bis zum Gebäude (FTTB) und später bis in die Wohnungen und Betriebsstätten (FTTH) notwendig machen wird. Zurzeit setzt die Deutsche Telekom auch für Berlin noch vornehmlich auf die Ertüchtigung des vorhandenen Kupfernetzes (VDSL, Vectoring etc.). Die Deutsche Telekom hat im Juni 2014 in Berlin-Mitte und Berlin-Spandau für rund 13.100 Haushalte und Betriebe mit dem Ausbau von Glasfaser begonnen. Die TV-Kabelnetzbetreiber erweitern sukzessive den Einsatz von Glasfaser in Zugangsnetzen.

Im Bereich der Wohnungswirtschaft wurden in Berlin mehrere Vorhaben mit Pilotcharakter aufgesetzt (Märkisches Viertel, Weddinger Quartier Schillerhöhe, Gropiusstadt/"Gropiusnet" und Rollbergviertel). Zahlreiche Glasfaservorhaben werden im Bereich des höherwertigen Wohnungsbaus (Baugruppen, Eigentumsgemeinschaften etc.) realisiert.

Projektplattform „Leitfaden Breitbandausbau in Berlin“

Im Zuge des Projektes „Breitbandausbau im Land Berlin“ wurde ein Leitfaden zur Umsetzung des Breitbandausbaus in den Bezirken erstellt.

Der Leitfaden soll dazu beitragen, dass die Bezirke und andere Akteure im Breitbandausbau im Land Berlin Informationen zum Breitbandausbau besser einschätzen und selbständig oder mit Partnern/Dienstleistern Maßnahmen im Kontext der Analyse und Planung von Netzausbauprojekten durchführen können. Über einen geschlossenen Nutzerbereich können der Leitfaden sowie ergänzende Materialien abgerufen werden. 

Die Zugangsdaten erhalten Sie auf Anfrage beim Projektverantwortlichen Herrn Michael Pemp, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe: (michael.pemp@senweb.berlin.de).

Zur Plattform: hier

Hinweis: Die Materialien geben den Stand von Dezember 2016 wieder.  

5. Fachworkshop zur TK-Breitbandversorgung

Die Berliner Projektgruppe zum Breitbandatlas der TÜV Rheinland Consulting hat die Breitbandversorgung in Berlin auf Ortsteilebene analysiert. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen eines Workshops am 23. September 2016 vorgestellt und vertieft diskutiert.

Hier können sie sich die Präsentation zum Thema "Breitbandversorgung Berlin" anschauen.

Bei Interesse für weitergehende Gespräche setzen Sie sich bitte gerne mit Herrn Michael Pemp in Verbindung.

Berlin Internet Exchange and Peering Point (BCIX) e. V.

BCIX ist Partner in Berlin und Brandenburg für Wirtschaft, Carrier, ISP und Investoren. Er ist der unabhängige Peering Point für Berlin und Brandenburg mit fast 100 Mitgliedern/Peering-Partnern.

Durch eine unkomplizierte Peering Policy ist er offen sowohl für internationale Carrier als auch für mittelständische ISP. BCIX betreibt ein Switch basierendes Netzwerk, welches sieben Pop-Standorte (Rechenzentren) in der Stadt miteinander verbindet. Der BCIX hat im März 2017 einen Spitzendurchsatz von etwa 280 Gbit/s.

Weitere Infos finden Sie hier: http://www.bcix.de/