Apps4Berlin 2011

Dieser Wettbewerb bietet eine Plattform, die besonderen Potenziale für Apps in der und für die Hauptstadtregion nutzbar zu machen.

Apps4Berlin

Der fünfte Kreativwettbewerb der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe im Rahmen ihrer Landesinitiative Projekt Zukunft wurde am 24.02.2011 im Rahmen des Always-On-Festivals im Berliner Meistersaal abgeschlossen. 

Die Bilder des Abends » - Impressionen des Festivals und der Preisverleihung.

Alle Einsender stellten sich dem Publikumspreis, bei dem mehr als 5.700 Stimmen abgegeben wurden. Mit 10,6 Prozent der Stimmen ging der Beitrag „Mit DGS durch Berlin – ein berlinspezifischer Reiseführer in Gebärdensprache“ der Kopf, Hand+Fuß gGmbH als Sieger hervor.

Die Jury ermittelte weitere folgende Sieger:

  • Kategorie Studenten: Lucas Niemeier (Potsdam) mit „bePart“
  • Kategorie Unternehmen: mobileappz GmbH (Potsdam) mit „Grüner Daumen“
  • Kategorie Forschungseinrichtungen: DFKI Berlin mit dem „Multilingualen Lern- und Informationsassistenten“
  • Kategorie Vereine: Sozialhelden e.V. mit der „Wheelmap“
Weitere Preisträger
  • Mobile melting GmbH mit „Storytude“
  •  „Gesundheits-App“ von Frank Feinbube
  • „Lauf!Berlin“ der 3point concepts GmbH
  • Magdalena Böttger mit „NeverLunchAlone“
  • „TimeTravelGuide“ von Thomas Fett
  •  Andrija Krüger mit „StuCity“
  • Das Stadtmuseum Berlin mit der „Kleist-App“
  •  „Berlin Concierge“ von racasse GmbH
  •  „YoBerlin“ von Yocoy Technologies GmbH
  •  Malte Heitmann mit „APPoint“

 

Auf den Aufruf zum Ideenwettbewerb für mobile Applikationen vom September 2010 waren 72 Einsendungen eingegangen, die von einer Expertenjury bewertet wurden. Das Spektrum reichte dabei von CityGuide-Apps über FixMyStreet-Service (Bürger können lokale Infrastrukturprobleme, wie zum Beispiel Müll oder Schlaglöcher, direkt den Behörden melden) bis hin zu Hilfen für behinderte Menschen.

Insgesamt 15 Gewinner konnten die von Wirtschaftsenator Harald Wolf und Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers unterschriebenen Urkunden sowie Geld- und Sachpreise und Unterstützungsangebote entgegennehmen.

Die Jury 
  • Dr. Wolfgang Both, Senatsverwaltung Wirtschaft, Technologie und Frauen Berlin, Referat Kommunikation, Medien, Kreativwirtschaft
  • Prof. Dr. Armin Fricke, Business Angel, CGC Capital-Gain Consultants Wildau
  • Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker, Technische Universität Berlin, Fraunhofer FOKUS
  • Inga von Staden, ProjectScope - Beratung für neue Medien, Berlin
  • Prof. Dr. Mathias Weske, Hasso-Plattner-Institut Potsdam
  • Rainer Thiem Vorsitzender des Verbandes Xinnovations e.V.
  • Rick Centeno, NokiaSiemensNetworks Berlin
  • Christine Hauck, Cornelsen Verlag Berlin
  • Dr. Bernhard Escherich, SAP Deutschland
  • Anke Domscheit-Berg, Microsoft Deutschland

Interview mit Lars Geißler

Was war Ihre Motivation, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen?

Normalerweise beteiligen wir uns als Unternehmen nicht an Wettbewerben bzw. wir sind bisher nicht auf die Idee gekommen, unsere Leistungen darüber einem breiteren Publikum vorzustellen. Auf „Apps4Berlin“ - Made to Create hat uns denn auch ein Geschäftspartner aufmerksam gemacht und uns zur Teilnahme überredet. Chancen hatte ich mir keine ausgerechnet. Umso mehr hat mich der Gewinn natürlich überrascht.

Welche Auswirkungen hatte die Auszeichnung für Sie und Ihr Projekt?

Durch den Wettbewerb und die Auszeichnung haben wir unmittelbar sehr viel positives Feedback erfahren. Die Leute fanden nicht nur unsere Idee an sich toll, sie waren vor allem auch überrascht darüber, was technisch machbar ist und dass das Konzept tatsächlich umsetzbar ist. Trotz der relativ vielen Kontakte gibt es den „Grünen Daumen“ noch nicht im App-Store, da bislang ein Investor oder Projektpartner fehlt. 

Wir würden uns freuen, einen Investor zu finden, damit das Konzept realisiert werden kann und nicht in der Schublade verschwindet. Wir sehen die App als Marketingmaßnahme z.B. für Baumschulen oder Pflanzenvertriebe.

Welche Chancen bietet die Kreativwirtschaft für die Region Berlin?

Die Kreativwirtschaft sorgt jetzt schon dafür, dass sich der Arbeitsmarkt positiv verändert. Ein weiterer Effekt ist, dass sich das Image Berlins als IT-Stadt verfestigt und weltweit bekannt gemacht wird. Die Start-up-Hochburg Berlin ist ja noch im Entstehen, aber sie bildet schon jetzt ein Gegengewicht zum amerikanischen Markt und stellt dem Silicon Valley ein europäisches Pendant zur Seite.

Diese Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Stadt Berlin, sondern strahlt auch auf Brandenburg oder Potsdam aus und zieht Unternehmen aus der Region mit. Für mich als Unternehmer bedeutet das einen einfacheren Zugang zu internationalen Märkten und die Möglichkeit leichter Geschäftskontakte aufzubauen.

Über Lars Geißler

"Grüner Daumen" - mobileappz aus Potsdam entwickeln App zur Gartenpflege

Das Team
An der Entwicklung der App „Grüner Daumen“ waren neben Lars Geißler (Geschäftsführer), Uwe Fasold (Projektmanagement), Dirk Tech und Rainer Weber (Developer) sowie Sebastian Pastor (Design und Konzeption) beteiligt.

Profil
Lars Geißler, Geschäftsführer der mobileappz GmbH

Jahrgang: 1973

Studium/Werdegang: Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Brandenburg

Beitrag für „Berlin – Made to Create“: Konzept für die App „Lorberg Grüner Daumen“

Platzierung bei „Berlin – Made to Create“: Jurypreis in der Kategorie „Unternehmen“

Kontakt

mobileappz.com GmbH
Am Luftschiffhafen 1
14471 Potsdam
Telefon: 0331 27 38 75 6
E-Mail: info@mobileappz.com
Website: http://www.mobileappz.com/