creative r@dio contest 2011

Wettbewerb für Webradios: Ziel des Wettbewerbs ist die Auszeichnung von innovativen Webradio-Angeboten, die ihren Sitz in Berlin und Brandenburg haben.

Wettbewerb "creative r@dio contest"

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe rief im Rahmen ihrer Landesinitiative Projekt Zukunft gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg (MWE) und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) zu einem Wettbewerb für Webradios auf. Ziel des Wettbewerbs war die Auszeichnung von innovativen Webradio-Angeboten, die ihren Sitz in Berlin und Brandenburg haben.

PDF: Ausführliche Wettbewerbsbeschreibung

Sieger gekürt

  • 1. Platz (10.000 Euro): Reboot.FM – das Künstlerradio aus Berlin
  • 2. Platz (7.000 Euro): Multicult.FM – das Weltkulturradio
  • 3. Platz (3.000 Euro): Hoerbuch.FM – Deutschlands erstes Hörbuch und Literaturradio
  • Publikumspreis (5.000 Euro): TOP 100 Station

Über die Preisgelder hinaus werden die Gewinner des Förderwettbewerbs bei der Vermarktung ihres Webradioangebots durch die Auslober des Wettbewerbs unterstützt. Zusätzlich plant das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) der mabb für das zweite Halbjahr 2011 einen Webradio-Schwerpunkt. Die Gewinner des Wettbewerbs können im MIZ zusätzliche Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihres Webradios in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie hier.

Gegenstand des Wettbewerbs und Teilnahmebedingungen

Gegenstand des Wettbewerbs sind Webradio-Anbieter mit Sitz in Berlin und Brandenburg, die ein bereits bestehendes kontinuierliches Angebot vorweisen können. Dazu zählen 

  • Internet-only-Angebote
  • Online-UKW-Submarken (genreabhängige Musikstreams neben dem Simulcast-Hauptstream), wenn dazu ein journalistisches Angebot bereitgestellt wird 
  • personalisierte Musikstreams, wenn dazu ein journalistisches Angebot bereitgestellt wird.

Teilnahmeberechtigt sind:

  • Unternehmen
  • Vereine 
  • kulturelle Institutionen
  • aus der Hauptstadtregion, die ein Webradio-Angebot betreiben
  • Die Teilnehmer sollen ihren Sitz in Berlin bzw. Brandenburg haben. 

Vom Wettbewerb ausgeschlossen sind Angebote, die bereits bestehende lineare UKW-Angebote lediglich im Internet/als Mobile Application spiegeln.

Künstlerradio aus Berlin

Reboot.fm präsentiert außergewöhnliche Radioproduktionen

Radiosender, die in Berlin Erfolg haben möchten, müssen sich vom Einheitsbrei abheben. Einem Sender, dem das seit knapp drei Jahren gelingt, ist Reboot.fm. Vor rund zwei Jahren wurde der Sender als bestes Webradio der Region beim creative r@dio contest ausgezeichnet. Das Künstlerradio gewann den mit 10.000 Euro dotieren ersten Platz im Förderwettbewerb der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Geschäftsführer Guido Ponski sagt, was sich seitdem getan hat.

Projekt Zukunft: Wie unterscheidet sich das Programm von Reboot.FM von gewöhnlichen Radiosendern? Oder anders gefragt, warum soll man euch hören?

Guido Ponski: Reboot.fm präsentiert neue Formen der Radioproduktion von mehr als 85 internationalen Künstlern. Kurz gesagt verfolgen wir ein anderes Konzept als gewöhnliche Radiosender. Wir wollen die originäre internationale Berliner Kulturszene abbilden. Zeigen, was da grad so passiert. Professionelle Künstler aber auch Underground, Subkultur und  politische Aktionen in einem freien Rahmen in den Äther und ins Internet bringen. Unsere Künstler machen ihre Sendungen für ihre Fans in Berlin, aber auch für die ganze Welt. Denn Reboot.fm ist an zahlreichen Radionetzwerken beteiligt. Wir verfolgen einen Community-Radio-Ansatz bei dem Online- und Offline-Medien eng verzahnt sind. Als Mitgründer von radia.fm und offiziellem Partner von resonance.fm London wurden wir im letzten Jahr für die Ars Electronica nominiert. Viele unserer Sendungen werden auf anderen deutschen und internationalen, freien Kulturradio Stationen wiederholt. Aktuell waren wir auf Einladung des Goethe-Instituts in Marokko, um beim Aufbau eines Webradios in Casablanca zu helfen.

Wie hat sich Reboot.fm in den vergangenen Jahren entwickelt?

Wir haben uns in den vergangenen Jahren weltweit einen Namen gemacht und über 2000 Sendungen produziert. Auf Facebook haben wir 5000 Fans und zigtausend Likes. Tausende hören unsere Sendungen nach und wer reboot.fm bei Google eingibt, wird Millionen Treffer haben.

Wie haben sich eure Hörerzahlen entwickelt?

Unsere Hörerzahlen, die wir anhand der Plays und Downloads der Aufzeichnungen nachzählen können, legen pro Jahr im Schnitt um 20% zu. Dabei handelt es sich um einige Hundert pro Tag.

Ihr habt vor etwa eineinhalb Jahren den radiocontest der Berliner
Landesinitiative Projekt Zukunft gewonnen? Wie hat sich euer Sender seitdem verändert?

Durch den Preis sind wir viel bekannter geworden. Er hat auch eine gewisse Reputation mit sich gebracht. Das half uns, unsere innovativen neuen Ideen mit neuen Finanzpartnern umzusetzen. Im letzten Jahr haben wir ein internationales Beraterboard aufgebaut, um das Beste an Kunst, Diskursen und elektronischer Musik aus Berlin auf die Radiowellen zu bringen – und dieses Gremium entspricht den Menschen, die diese Arbeit inspirierten, beeinflussten und unterstützten: Ute Meta Bauer, Ed Baxter, Franco "Bifo" Berardi, Kodwo Eshun, Anselm Franke, Anna Friz, Andrej Holm, Tetsuo Kogawa, Matthias Lilienthal, Hans Ulrich Obrist & Natascha Sadr Haghighian.

Reboot.fm weltweit hören

Kontakt

Während des gesamten Wettbewerbs stehen wir Ihnen für Rückfragen, Hinweise und Anregungen zur Verfügung:
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Landesinitiative Projekt Zukunft
Nadine Barthel
Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
E-Mail: nadine.barthel@senweb.berlin.de
Tel.: 030 / 9013 8347

Medienanstalt Berlin Brandenburg
Steffen Meyer
Kleine Präsidentenstraße 1
10178 Berlin
E-Mail: steffen.meyer@miz-babelsberg.de
Tel: 0331 / 585 658 13