Smart Wearables x Smart Textiles 2017

Für innovative Veranstaltungsformate im Themenfeld „Smart Wearables x Smart Textiles“ wurden bis zu 100.000 € zur Verfügung gestellt.

Accelerator-Programm Smart Wearables x Smart Textiles

Anfang des Jahres 2017 startete die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/ Projekt Zukunft einen Ideenwettbewerb für Veranstaltungsformate/Plattformen im Bereich Smart Wearables x Textiles. Das Unternehmen AtomLeap setzte sich mit einem Accelerator-Programm gegen die Wettbewerber durch. Bereits im Juni wurde in Zusammenarbeit mit AtomLeap die zweite Phase eingeläutet: Der Wettbewerb für die Teilnahme am Smart Wearables x Textiles Accelerator-Programm.

Rund 20 Startups bewarben sich für das neu ins Leben gerufene Accelerator-Programm, aus denen bereits im August vier innovative Business Cases, deren Anwendungen besonders überzeugt haben, ausgewählt wurden: AiServe, Ghost, Shortcut und Smarterials. Zusätzlich überzeugten zwei weitere Business Cases, die in das Accelerator-Programm aufgenommen wurden: ProGlove und Evalu sind aus Sicht der Jury so spannend und bergen Schnittstellenpotentiale zu Industrie, Logistik und Lifestyle.

Von August bis September durchliefen die Startups die dritte Phase: In individuellen mehrtägigen Workshops wurden die innovativen Geschäftsmodelle bis zur Marktreife weiter entwickelt. Gleichzeitig hatten die Teams die Möglichkeit im Rahmen von programmbegleitenden Netzwerkveranstaltungen etablierte Firmen kennenzulernen und Kooperationen anzustoßen. 

Phase 4: Präsentationen während des FINAL DEMO DAY

Am 14. Dezember war es soweit: Ghost gewinnt Smart Wearables x Textiles Award

  

Das von der Senatsverwaltung ins Leben gerufene Accelerator-Programm in Zusammenarbeit mit AtomLeap mündete am 14. Dezember im Final Demo Day, wo die vier ausgewählten Startups, AiServe, Ghost, Shortcut und Smarterials, ihre innovativen Ideen und entwickelten Prototypen vor Publikum pitchten. Das visionärste Projekt wurde mit € 10.000 prämiert um die visionäre Idee auf die nächste Ebene zu heben.

Die Jury, bestehend aus Thomas Andrae (Linden Capital), Alexander Kölpin, (WestTech Ventures), Bettine Schmitz (AS Plug & Play), Wolf Jeschonnek (Fab Lab Berlin), Tim Dümichen (KPMG), Olaf Bender (DIN), Tanja Mühlhans (SenWEB) und Stephan Schulze (IBB) war sich einig: Ghost ist der Gewinner des Smart Wearables x Textiles Award 2017.

Die beiden Mitgründerinnen entwickeln eine Soft-Prothese, die Menschen mit Prothesen und Personen, die durch eine Nervenschädigung das Gefühl im Arm verloren haben, Tast- und​ ​Temperaturempfinden​ ​zurück gibt.​

Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie hier

Tanja Mühlhans
Tanja Mühlhans

Leitung Kreativ- und Medienwirtschaft, Digitalwirtschaft, Projekt Zukunft

Email
Programm FINAL DEMO DAY Smart Wearables x Textiles am 14. Dezember 2017

Datum: ​Donnerstag, ​14. ​Dezember ​2017 

Zeit: ​17.30 ​- ​22.00 ​Uhr

Ort: signals Open Studio (Am Nordbahnhof 3, 10115 Berlin)

Zielgruppe:
Der Demo Day bildet den Abschluss des Accelerator-Programms Smart Wearables x Textiles. Sechs Teams präsentieren ihre Produktideen den anwesenden Gästen aus Industrie, Politik und Medien. Eine Jury aus InvestorInnen und Startup-ExpertInnen wählt ein Gewinner-Team ​aus, ​das ​€ ​10.000 ​Preisgeld ​erhält.

Jury:

  • Thomas Andrae (Linden Capital)
  • Alexander Kölpin (WestTech Ventures)
  • Anna Rojahn (Fast Forward Imaging)
  • Bettine Schmitz (AS Plug & Play)
  • Wolf Jeschonnek ​(Fab ​Lab ​Berlin) ​
  • Tim ​Dümichen ​(KPMG)

 

Die Gewinner des Accelerator-Programms
Aus rund 20 Einreichungen hat eine Fachjury die Startups ausgewählt, deren Anwendungen besonders überzeugt haben:

  • AiServe entwickeln Smart Glasses, die es sehbehinderten Personen ermöglicht sich mittels Sprachsteuerung und automatischer Bilderkennung navigieren zu lassen.
  • Ghost: Die Soft-Prothese von Phantom ermöglicht es Träger*innen wieder zu fühlen, was bisher nur durch aufwendige und kostspielige Operationen möglich war.
  • Shortcut bietet ein Wearable zur verbesserten Nutzung von Computer-Interfaces für Menschen mit Handprothesen.
  • Smarterials hat einen OP-Handschuh entwickelt, der den nötigen Schutz bietet und gleichzeitig ein Tastempfinden zulässt wie bei dünnen Handschuhen.

Zwei der 20 eingesendeten Business Cases sind aus Sicht der Jury so spannend und bergen Schnittstellenpotentiale zu Industrie, Logistik und Lifestyle, dass die Sentasverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und das Unternehmen AtomLeap zwei weitere Teams mit Unternehmen und Industriepartnern in Berlin zusammen bringen wollen:  

  • ProGlove stellt sensorgestützte, intelligente Handschuhe für den industriellen Einsatz her, von der Montage bis hin zur Supermarktlogistik.
  • Evalu kombiniert eine sensorgestützte Schuhsohle und eine Smartphone-App mit Audio-Feedback für die Optimierung von Lauftraining und Körperhaltung.

Phase 3: Workshops und Mentoring

Die ausgewählten Teams Ghost, AiServe, Shortcut und Smarterials, werden ab November 2017 in individuellen Coachings und Workshops im Rahmen des Acceleratorprogramms der Senatsverwaltung durch die AtomLeap GmbH darin unterstützt, ihr Geschäftsmodell bis zur Marktreife zu entwickeln.

Im Fokus stehen beispielsweise der Use Case oder die Evaluation zusätzlicher Applikationsmöglichkeiten der eingesetzten Technologie. Ergänzt werden diese um Workshops zu Finanzierungsmodellen und Vertrieb, Preisstrategien und Pitch-Trainings sowie Beratung zu IP- und IT-Recht. Programmbegleitend finden zwei Netzwerkveranstaltungen statt, in denen die Teams Kooperationen mit Industrieunternehmen, Investoren und Entwicklungspartnern einfädeln können.

Phase 2: Bewerbungsaufruf Accelerator-Programm Smart Wearables x Smart Textiles und die Gewinner

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe/ Projekt Zukunft startet am 26. Juni 2017 gemeinsam mit AtomLeap die Bewerbungsphase von Berliner Startups für das Smart Wearables x Textiles Accelerator-Programm.

Startups und Forschungsteams aus der Hauptstadt hatten drei Wochen lang Zeit, sich mit innovativen Lösungen im Themenfeld Smart Wearables und Textiles zu bewerben. Das Ziel: Auswahl von sechs Teams, die im Zeitraum von August bis Oktober 2017 in individuellen mehrtägigen Workshops dabei unterstützt werden, ihr Geschäftsmodell weiter zu entwickeln.

"Berlin als Startup-Standort in wichtigen Innovationsfeldern zu stärken ist mir ein wichtiges Anliegen. Startups haben die Möglichkeit die Industrielandschaft mit disruptiven Technologien neu zu gestalten. Mit dem Accelerator-Programm Smart Wearables x Textiles wollen wir Innovationspotentiale am Standort heben und Wachstumschancen herausragender Geschäftsmodelle verbessern", erklärt Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Startups und Spin-Offs aus Berlin waren eingeladen, sich bis zum 16. Juli 2017 (24 Uhr) über die Website www.collidercamp.com für das Accelerator-Programm zu bewerben. Die Workshops starten ab Anfang August 2017 und werden auf die Bedürfnisse der ausgewählten Teams zugeschnitten. 

Abschluss des Accelerator-Programms bildet der Demo Day Mitte Dezember. Dieser gibt den Teams die Möglichkeit, ihr Geschäftsmodell einer fachkundigen Jury und der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen sowie € 10.000 Preisgeld zu gewinnen.

Am 16. August 2017 wurden die Gewinner bekannt gegeben.

Die Gewinner des Accelerator-Programms Smart Wearables x Textiles

Aus rund 20 Einreichungen hat eine Fachjury die Startups ausgewählt, deren Anwendungen besonders überzeugt haben:

  • AiServe entwickeln Smart Glasses, die es sehbehinderten Personen ermöglicht sich mittels Sprachsteuerung und automatischer Bilderkennung navigieren zu lassen.
  • Ghost: Die Soft-Prothese von Ghost ermöglicht es Träger*innen wieder zu fühlen, was bisher nur durch aufwendige und kostspielige Operationen möglich war.
  • Shortcut bietet ein Wearable zur verbesserten Nutzung von Computer-Interfaces für Menschen mit Handprothesen.
  • Smarterials hat einen OP-Handschuh entwickelt, der den nötigen Schutz bietet und gleichzeitig ein Tastempfinden zulässt wie bei dünnen Handschuhen.

Zwei der 20 eingesendeten Business Cases sind aus Sicht der Jury so spannend und bergen Schnittstellenpotentiale zu Industrie, Logistik und Lifestyle, dass die Sentasverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und das Unternehmen AtomLeap zwei weitere Teams mit Unternehmen und Industriepartnern in Berlin zusammen bringen wollen:  

  • ProGlove stellt sensorgestützte, intelligente Handschuhe für den industriellen Einsatz her, von der Montage bis hin zur Supermarktlogistik.
  • Evalu kombiniert eine sensorgestützte Schuhsohle und eine Smartphone-App mit Audio-Feedback für die Optimierung von Lauftraining und Körperhaltung.
Pressemitteilung: Teams des Smart Wearables x Textiles Accelerator-Programms stehen fest

Phase 1: Ideenwettbewerb Veranstaltungsformate/Plattformen Smart Wearable x Smart Textiles

Für innovative Veranstaltungsformate im Themenfeld „Smart Wearables/Smart Textiles“ stellt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe 2017 bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Eine fachkundige Jury wird aus den eingereichten Projektvorschlägen die überzeugendsten Vorhaben auswählen.

Bis zum 31. März 2017 konnten Projektvorschläge bei der Landesinitiative Projekt Zukunft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (projektzukunft@senweb.berlin.de) eingereicht werden. Die ausgewählten Vorhaben wurden dann im April 2017 bekannt gegeben.

Im ersten Schritt des Ideenwettbewerbs wurden innovative Formate im Bereich „Smart Wearables x Smart Textiles“ gesucht:

  • die in Berlin 2017 (bis Ende November 2017) stattfinden, ggf. angedockt an eine Leuchtturmveranstaltung
  • die Kooperationen zwischen aussichtsreichen Startups (insbesondere aus Berlin) sowie großen Unternehmen oder Investoren befördern (Matchmaking) bzw. Zugänge zu Produzenten, Distributionskanälen und Märkten schaffen
  • die direkt oder indirekt positive wirtschaftliche Effekte am Standort bewirken
  • die den Standort Berlin zu beiden Themen medienwirksam in Szene setzen

Berlin ist ein innovativer Wirtschaftsstandort und HotSpot der Startup-Szene, der im digitalen Zeitalter auf zukunftsträchtige Wachstumsfelder setzt. Gerade in den Bereichen Smart Wearables, FashionTech und smarte Textilien entstehen in Berlin viele neue Anwendungen und Geschäftsmodelle, ob bei Lifestyleprodukten, Gesundheitsanwendungen oder im industriellen Kontext.

Ziel des Wettbewerbs

Mit dem Wettbewerb/den ausgewählten Formaten intendiert die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe:

  • Smart Wearables/FashionTech-Anwendungen in Berlin stärken
  • Innovative Geschäftsmodelle von lokalen Startups bis zur Marktfähigkeit bzw. zum Marktzugang befördern
  • Produzenten, Anwender, Wissenschaftler, KMU wie auch Markt- und Innovationsführer (regional bis international) zusammenbringen
  • den clusterübergreifenden Innovationstransfer fördern (Link InnoBB- Strategie)
  • internationale Sichtbarkeit für die Themen Smart Wearables/Smart Textiles in Berlin erreichen

Gewinner des Ideenwettbewerbs

Gewinner des Ideenwettbewerbs ist die AtomLeap GmbH mit ihrem Projektvorschlag zu einem "Smart Wearables x Smart Textiles" Acceleratorprogramm sowie Matchmakingveranstaltungen mit Anwenderindustrien.

Über AtomLeap GmbH
AtomLeap ist ein auf digitalisierte Hochtechnologie spezialisierter Startup-Accelerator und Business Intelligence Provider. Startups mit innovativen und wissenschaftlich fundierten Ideen unterstützt AtomLeap, um ihre Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung zu beschleunigen. Ein wichtiges Element im Aufbau von vollwertigen Startups ist dabei das Zusammentreffen junger Unternehmen mit etablierten Firmen ihres Sektors. Dies ermöglicht gegenseitige Einblicke sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Ideen, Prozessen und Produkten, um Lösungen für echte Probleme zu schaffen.

Darüber hinaus unterstützt AtomLeap etablierte Industrieunternehmen mit maßgeschneiderten Intelligence-Lösungen. Mittels Big Data-Verfahren und kontinuierlichen Screenings identifiziert AtomLeap Startup- und Technologie-Trends. Der datenbasierte Ansatz und die Ergänzung um qualitative Auswertungen erlauben es, relevante Erkenntnisse zu generieren. Dadurch macht die AtomLeap GmbH Unternehmen wie Samsung, Dr. Oetker und Volkswagen frühzeitig auf Entwicklungen aufmerksam, um disruptives Potential zu erkennen und zu nutzen. 

Auswahlkriterien

Anhand folgender Kriterien werden die überzeugendsten Vorhaben ausgewählt (Gewichtung in %)

  • 30% Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Berlin (wirtschaftliche Effekte/Medienwirksamkeit)
  • 30% Berücksichtigung aktueller Bedarfe (siehe Ziele)
  • 20% Alleinstellung und Neuartigkeit des Vorhabens
  • 20% Nachhaltigkeit des Vorhabens (z. B. Beitrag zu dauerhaften Kooperationen und zu Wachstum)
Wichtige Hinweise
  • Nur vollständige Projektvorschläge gelangen in die Auswahl (digital als 1 PDF)
  • Auch Verbundvorhaben aus unterschiedlichen Akteuren können sich mit Vorschlägen zu innovativen Veranstaltungsformaten bewerben
  • Einreichungsfrist bis 31.3.2017
  • Ab sofort können Projektvorschläge eingereicht werden

Kontakt bei Rückfragen

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Tanja Mühlhans
Tel.: 030 9013-8335
Mail: tanja.muehlhans@SenWEB.berlin.de