Smart City Berlin – Ernst-Reuter-Platz

Mit dem innovativen Smart City Deployment am Ernst-Reuter-Platz ergibt sich die Möglichkeit neuartigen Ideen einen besonderen Raum zu geben.

Smart City Berlin – Ernst-Reuter-Platz

In dem von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe geförderten Pilotprojekt „Smart City Berlin-Ernst-Reuter-Platz“ in Kooperation mit Cisco Systems und dem DAI Labor der TU Berlin wird der Berliner Ernst-Reuter-Platz mit Sensorik und kommunizierender Infrastruktur zur Erhebung anonymisierter Bewegungsdaten versorgt.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe möchte Studentinnen und Studenten als auch Startups die Möglichkeit bieten, mit diesen aus dem Projekt zur Verfügung stehenden Daten vom sogenannten „Flow Monitoring“ und den Daten vom „Parking Space Monitoring“, aufbauende Applikationen zu entwickeln. Dafür wird ein Ideenwettbewerb mit einem Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro durchgeführt.

Mit den durch die City Digital Plattform (CDP) zur Verfügung gestellten anonymisierten Verkehrsdaten in Echtzeit zu Personen, Fahrrädern, Bussen, LKW und PKW am Ernst-Reuter-Platz können die Teilnehmer neue Lösungen für die Zukunft der „Smart & Connected City“  entwickeln. 

Alle Details zu Teilnahmebedingungen, sowie Startunterlagen und notwendiges Hintergrundmaterial zu Sensoren, Daten und Zugriff Finden Sie hier.

Betül Özdemir
Betül Özdemir

IKT Wirtschaft, Digitalisierung

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Hintergrund

Smart City Berlin – Ernst-Reuter-Platz ist ein Projekt von Cisco, dem DAI-Labor und der TU-Berlin, das von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert wurde. Dieses Pilotprojekt beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Verkehrsfluss-und Parkplatz-Daten, welche über eine, von Cisco eingerichtete, Sensorik rund um den Ernst-Reuter-Platz erhoben und an eine zentrale City Digital Plattform übertragen wurden.  

Nach der Anonymisierung der Daten, wurden diese vom DAI-Labor genutzt um verschiedene Applikationen zu entwickeln und außerdem sind sie der Grundstein für den Ideenwettbewerb FLOW MONITORING Smart City Berlin – Ernst-Reuter-Platz.

Beim Ideenwettbewerb sollen die Wettbewerbsteilnehmer aus den zur Verfügung gestellten anonymisierten Verkehrsdaten in Echtzeit zu Personen und Fahrzeugen am Ernst-Reuter-Platz neue Lösungen, Applikationen oder auch Geschäftsmodelle entwickeln, die Berlin zur smarten City machen.

Zeitrahmen

  • 20.10.2017
    Informationen über den geplanten Ideenwettbewerb und die City Digital Platform
  • 01.11.2017
    Start des Registrierungszeitraums  / Start der Einreichfrist
  • 01.12.2017
    Ende des Registrierungszeitraums
  • 17.12.2017
    Ende der Einreichfrist
  • Januar 2018
    Bekanntgabe der Preisträger und Preisverleihung 

Preise und Preisgelder

Der Wettbewerb ist mit insgesamt bis zu 30.000 Euro Preisgeld finanziert über Mittel der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe dotiert. Die Preisträger des Wettbewerbes und deren Produkte und Lösungen werden über die Medien des Veranstalters sowie der Kooperationspartner kommuniziert. Die Preisverleihung wird voraussichtlich im Januar 2018 in Berlin stattfinden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zum Wettbewerb zugelassen sind Studierende und im Land Berlin niedergelassene Startups. Einreichungen von Studierenden der Technischen Universität Berlin sind ausdrücklich erwünscht, interdisziplinäre Gruppen werden begrüßt. Gesucht werden innovative und kreative Lösungen, die sich durch einen hohen Innovationsgrad und großes Zukunftspotenzial für die Smart City Berlin auszeichnen und nachvollziehbar mindestens einen Teil des Proof-of-Concept Sensor-Deployments am Ernst-Reuter-Platz bzw. die darin anfallenden historischen Daten und/oder Echtzeitdaten in sinnvoller Weise verwenden.

Bei der Bewertung durch die unabhängige Jury werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Innovationsgrad/Innovationshöhe der Anwendungsidee
  • Gesamtkonzept, Architektur, Design, und Dokumentation
  • Eigenständigkeit des Wettbewerbsbeitrages und Alleinstellungsmerkmale (USPs)
  • Vorteil und Mehrwert aus Nutzerperspektive
  • Marktpotenzial und Umsetzbarkeit
  • Berücksichtigung von Datenschutzaspekten
  • Qualität der technischen Umsetzung (aus Beschreibung) und Umsetzung (Implementierung / Code)

Die Jury

Die Gewinner werden durch eine unabhängige Fachjury gekürt:

  • Sebastian Peters, DAI-Labor, TU-Berlin
  • Martin Berger, DAI-Labor, TU-Berlin
  • Bernd Bönte, Cisco Systems GmbH
  • Uwe Northmann, Cisco Systems GmbH
  • Carsten Johnson, Cisco Systems GmbH
  • Dr. Frank Schramm, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
  • Betül Özdemir, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Einzureichende Unterlagen

Für die Teilnahme am Wettbewerb werden die Teilnehmer gebeten im Registrierungszeitraum ein PDF-Dokument mit den folgenden Informationen auf einer Online-Plattform hochzuladen: 

  • Benennung eines inhaltlichen Ansprechpartners unter Angabe der Kontaktdaten inkl. Telefonnummer und E-Mailadresse
  • Für Studierende bzw. Studierendengruppen: Zusammenstellung der Gruppe mit Name, Matrikelnummer, Studiengang, Fachsemester und Universität für jedes Gruppenmitglied
  • Für Startups: Kurze Beschreibung des Unternehmens (max. 1.500 Zeichen)

Für die Einreichung eines Wettbewerbsbeitrags sind in einem weiteren PDF-Dokument zusätzlich zu den oben genannten Daten noch folgende Informationen beizufügen:

  • Darstellung des Wettbewerbsbeitrags, der Idee, Konzeption und des Nutzens
  • Beschreibung der innovationsbezogenen Alleinstellungsmerkmale – Was ist das Neue am Wettbewerbsbeitrag?
  • Der Umfang des Dokuments sollte 16.500 Zeichen (ca. 10 Seiten), ausgenommen Code-Listings, nicht überschreiten.
  • Die Einreichung darf 20 Seiten insgesamt (mit Anhang, Diagrammen, Bildern, Listings, etc.) nicht überschreiten.
  • Eine Dateigröße von 5 MiB sollte nicht überschritten werden (Abweichungen hiervon werden nach Begründung ggf. gewährt, und gelten dann nach Ankündigung für alle Teilnehmer)
  • Ggf. Links (mit Beschreibungen) zu Code-Repository, zusätzlicher Dokumentation, WebApps, Smartphone-Applikationen oder ergänzendem Material wie Videos, Präsentationen o.Ä.
  • Ggf. Link zu Quellcode (falls nicht öffentlich verfügbar) 

Die Einreichung ist auf der Plattform in Form eines PDF-Dokuments hochzuladen.

Alle Wettbewerbsbeiträge, deren Unterlagen bis zum 17.12.2017, 24 Uhr auf die Online-Plattform hochgeladen wurden, und den oben genannten formalen Anforderungen des Wettbewerbs entsprechen, nehmen an dem Wettbewerb teil. Die Einreichung kann beliebig häufig bis zum Ablauf der Wettbewerbsfrist aktualisiert werden.

Registrierungsschluss für Teilnehmer (-Gruppen) ist der 01.12.2017. Hier können Sie sich registrieren. 

Spätere Registrierungen können ggf. nicht berücksichtigt werden.

Rahmenbedingungen
  • Ideen-und Programmierwettbewerb für Studenteninnen und Studenten als auch Startups aus Berlin
  • Laufzeit bis ca. Ende Oktober
  • Preisgeld beläuft sich auf 30.000€, welches unter den besten Einreichungen aufgeteilt wird
  • Die Jury besteht aus Vertretern der TU-Berlin, der Senatsverwaltung für Wirtschaft Energie und Betriebe, CISCO und gegebenenfalls noch einer vierten Partei
  • Bewertet wird nach Innovationsgrad und Qualität der Umsetzung eines Prototypen
  • Die Prototypen sollen dabei die im Projekt aufgebauten Sensoren nutzen und für einen interessanten Anwendungsfalls aufarbeiten und mit anderen Informationen verknüpfen

Kontakt

Betül Özdemir - III B 65-
IKT Wirtschaft, Digitalisierung
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Martin-Luther.Str.105
10825 Berlin
Tel. +49 30 9013 8250
Fax.+49 30 9013 7478
E-Mail: betuel.oezdemir@senweb.berlin