re:publica 2023

Republica 2023 © Jan Michalko/re:publica

Woher kommt das Geld, welchen Weg nimmt es in unserer Gesellschaft? Wie funktioniert unser Finanzsystem und wie kann eine nachhaltige Wirtschaft funktionieren?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich die re:publica in diesem Jahr. Vom 5.-7. Juni fand das größte Festival für die digitale Gesellschaft in der Arena Berlin statt.

Namhafte Speaker:innen wie Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal Foundation, die Autorin Mareice Kaiser, Autor und Social Media-Star Sebastian „El Hotzo“ Hotz, die Millionenerbin und Aktivistin Marlene Engelhorn, der Star-Pianist Igor Levit, die Soziologin Jutta Allmendinger sowie die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann und der KI-Experte Björn Ommer teilten ihr Fachwissen und ihre Visionen mit dem Publikum.

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Projekt Zukunft beteiligten sich in diesem Jahr als Partner und präsentierten in zwei Startup-Areas insgesamt 20 Unternehmen aus den Bereichen Fintech und Female Entrepreneurship.

Female Entrepreneurship made in Berlin
In der Startup Area 1 präsentierten zehn Gründerinnen ihre Unternehmen: Vor Ort erwarteten die Besucher:innen Civey, die Daten aus der Markt- und Meinungsforschung zu einem „Bigger Picture“ verbinden, die Finanzplattform von und für Frauen finmarie sowie fyta, ein Tracker für smarte Pflanzenpflege. Mit der Zyklus-App von inne, der Mental-Health-Plattform von Mindsurance und Qunomedical, das digitale Lösungen für bessere medizinische Versorgung bietet, präsentierten sich drei Startups aus dem Gesundheitsbereich. Während Peers Solutions mit einer KI-gesteuerten Lernplattform Mitarbeiter:innen stärkt, bekämpft Rebound Stuff die Verschwendung von Ressourcen. Außerdem mit dabei sind topi, eine Plattform für das (Ver-)mieten von Hardware sowie yoona, ein Unternehmen das mit KI die Fashion-Industrie revolutioniert.

Berlin: Hotspot der europäischen FinTech-Branche
Berlin ist einer der europäischen Hotspots für die FinTech-Branche. Diesem Umstand trug die Startup Area 2 Rechnung, denn dort präsentierten sich 10 innovative Unternehmen: Celo hat eine Plattform für ein kohlenstoffnegatives Finanzsystem geschaffen, ecoligo reagiert mit nachhaltigen Investitionen auf die Klimakrise, mit ecolytiq können auf Basis von Zahlungstransaktionen die persönlichen Umwelteinflüsse berechnet werden, ImpactNexus möchte mit einer Software die Nachhaltigkeitswende in Unternehmen beschleunigen und LOOMPACT vereinfacht das Erstellen von Unternehmensberichten zu Nachhaltigkeitszielen. Raisin ist ein Vorreiter für innovative Finanzprodukte, U Impact unterstützt Startups und Investor:innen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Transformation und Unstoppable Finance bietet ein mobiles Wallet für den Handel mit Kryptowährungen. Außerdem präsentieren Yapu Solutions solide Resilienz-Finanzportfolios und Pile Capital Lösungen für Vermögensmanagement.

Volles Standprogramm und Besuch der Senatorin Franziska Giffey
Am 6. Juni besuchte Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey gemeinsam mit Staatssekretär Michael Biel die re:publica und kam mit den Berliner Unternehmer:innen auf der Startup-Area ins Gespräch.

Über das Thema „Neue Impulsgeber:nnen: Wie Startups die digitale Transformation vorantreiben” diskutierten am 5. Juni Sophie Chung & Janina Mütze, über die Stärkung von Gründerinnen im Startup-Ökosystem am 7. Juni mit Jessica Holzbach & Elisa Hertzler. Ob Blockchains eine Alternative zu unserem Finanzsystem darstellen, beleuchteten wir mit Expert:innen aus dem FinTech-Bereich, darunter Peter Grosskopf, am 5. Juni. Um die Frage, wie Geld und die Finanzindustrie ein Katalysator für nachhaltige Transformation sein können, ging es in der Session „Cash or cashless” mit David Lais, Lesley Li & Lubomila Jordanova.

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Kontakt

Katrin Tobies

Digitalwirtschaft, Startups, Steuerung Projekt Zukunft

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