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Debatte von Henkel und Yzer über Industrie 4.0: “Entscheidend ist Aufbau einer wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur”

Cornelia Yzer betonte die Chancen, die sich durch die digitale Transformation böten. Gleichzeitig weist sie daraufhin, dass diese „der größte Wandel“ sei, den die Wirtschaft seit der Industriellen Revolution zu bewältigen” gehabt hätte. Aufgabe der Politik sei es nun, diese Entwicklung zu unterstützen. „Entscheidend für Berlins langfristigen Weg ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen digitalen Infrastruktur, die Innovationen und die digitale Transformation weiter befördert“, erklärte Yzer. Als herausstechenden Leuchtturm, nannte sie das Leistungszentrum Digitale Vernetzung, in dem die vier Berliner Fraunhofer Institute ihre Kompetenzen bündeln. In Kooperation mit Partnern aus der Industrie forschen sie dort an Technologien und Lösungen für die Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche. 

Anlaufstelle für Cybercrime 

Als wesentliches Risiko für digitalisierte Wirtschaftsunternehmen sprach Innensenator Frank Henkel das Thema “Cybercrime” an. Positiv merkte er an, dass Berlin mit zwei Kommissariaten für Cyber Security im Landeskriminalamt gut aufgestellt sei. Unternehmen, die von IT-Angriffen betroffen sind, können sich dort auch an einen zentralen Ansprechpartner wenden. Henkel verwies zudem darauf, dass es bei der zunehmend signifikanteren Digitalisierung für Unternehmen Schlüsselfaktoren wie “Zuverlässigkeit, Qualität und Robustheit der IT-Systeme” gebe. 

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten auch Startups und etablierte Unternehmen – allesamt Vorreiter im Bereich 3D-Druckverfahren – ihre Lösungen und Produkte. 

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