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Der deutsche Gaming-Markt wächst und hat Zukunft

Laut einer Studie des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) steigt das Durchschnittsalter von Gamern dank eines starken Zuwachses in der Altersgruppe 50+. Das hat natürlich auch positive Auswirkungen auf die jetzt schon florierende Berliner Gaming-Industrie.

 

Berlin ist eine kreative Hochburg für die Gaming-Branche: Hier finden sich Spiele-Entwickler, Fachleute, Investoren u.v.m. zusammen und arbeiten nicht nur mit schon existierenden Firmen, sondern gründen auch neue Startups. Inzwischen entwickeln über 200 Unternehmen Games für unterschiedliche Plattformen wie PC, Konsolen, Handheld- oder mobile Endgeräte und exportieren diese weltweit in 50 Länder. Der Studie des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware zufolge hat dieser Markt allein im letzten Jahr starken Zuwachs erfahren:

  • das Durchschnittsalter von Computer- und Videospielern ist von 31 Jahre auf 35,5 gestiegen
  • die Altersgruppe 50+ ist innerhalb von 12 Monaten auf 8,7 Millionen angewachsen
  • 34,1 Millionen Menschen in Deutschland spielen zur Zeit Video- oder Computerspiele
  • davon sind 17,9 Millionen männlich und 16,2 Millionen weiblich
  • 2016 setzte die Gaming-Branche insgesamt 2,13 Milliarden Euro um, was im Vergleich zu 2015 eine Steigerung von 7 Prozent bedeutet 

Der Zuwachs an und das anhaltende Interesse von Spieler*innen in vielfältigen Alters- und Zielgruppen sowie die prägnante Umsatzsteigerung lassen einen deutlichen Trend erkennen: Computer- und Videospiele sind längst kein Nischenprodukt mehr, sondern entwickeln sich zunehmend zum Alltagsmedium. Der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ist es deswegen ein großes Bedürfnis, diesen wachsenden Markt und dessen Nachwuchs zu fördern und zu unterstützen.

 

 

author
Anke Borcherding

Digitalwirtschaft, Games, Projekt Zukunft

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