Creative Dinner Berlin 2020

Zum sechsten Mal trafen sich geladene Gäste aus der Kreativwirtschaft zum exklusiven Matchmaking-Dinner.

Creative Dinner Berlin 2020

In diesem Jahr sind über 70 Gäste der Einladung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefolgt, um sich in diesen ungewöhnlichen Zeiten auszutauschen und zu vernetzen. Das CREATIVE DINNER BERLIN fand diesmal im Spindler & Klatt statt und wir hatten großes Glück mit den spätsommerlichen Temperaturen.

Da Staatssekretär Christian Rickerts leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, begrüßte Andrea Peters, Vorstandsvorsitzende des media:net berlinbrandenburg, die erschienenen Gäste. Für viele Gäste sei es die erste Live-Veranstaltung nach dem Lockdown und der angespannten Lage im Frühjahr und Sommer, deshalb war die Freude umso größer, doch so viele bekannte und auch neue Gesichter zu sehen, die diesen Abend zum Netzwerken und Kennenlernen nutzten – natürlich unter den gegebenen Bedingungen und Vorsichtsmaßnahmen. 

Vor dem Hauptgang hielt Franziska Müller von der Ahé ihre Dinner Speech. Sie ist eine der zwei Geschäftsführerinnen der Berliner Kommunikationsagentur Glutamat. Die im Jahr 2012 von Franziska Müller von der Ahé und Julia Sommerer gegründete Agentur entwickelt digitale Inhalte für Medien und Marken wie bumble, GORE, Nike, smart, Vogue und wurde bereits mit dem German Design Award ausgezeichnet.

In Ihrer Rede thematisierte von der Ahé, wie uns die Corona Pandemie gezeigt hat, welche Veränderungen nötig seien und wo unsere Chance liegen. Richtig verändert habe sich in der Arbeitswelt nichts. Die meisten seien wieder im Alltag angekommen, nur mit weniger Geschäftsreisen und mehr Online-Kommunikation. Aber die Inhalte der Branche haben sich verändert. Rassismus, Antisemitismus oder Sexismus schlummern seit Jahrzehnten in der Gesellschaft und wurden durch die Corona-Pandemie wieder deutlich zum Vorschein gebracht, als es darum ging zusammen zu halten und sich gegenseitig zu unterstützen. Also müsse auch die Werbebranche den Mut haben, ihre Kunden und deren Werte zu hinterfragen und danach zu entscheiden, mit wem man arbeitet und gegebenenfalls auch mal Nein zu sagen. Toxische Machtstrukturen müssen durchbrochen werden und auf persönlicher sowie professioneller Ebene müsse man offener werden. Abschließend sagte sie, dass man sich jeden Tag mit kleinen Schritten in die richtige Richtung bewege und trotzdem Spaß am kreativen Arbeiten haben könne.

Abgerundet wurde der Abend mit gutem Essen und interessanten Gesprächen der Gäste. 

In diesem Jahr werden auch noch weitere Formate der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Zusammenarbeit mit dem media:net berlinbrandenburg folgen, die auf die Vernetzung der Wirtschaft und Kreativwelt Berlins ausgelegt sind. Dazu gehören der Salon Kreativ am 28. September zum Thema Diversity in der Kreativwirtschaft und das Talent Festival am 04. November.

Tanja Mühlhans
Tanja Mühlhans

Leitung Kreativ- und Medienwirtschaft, Digitalwirtschaft, Projekt Zukunft

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