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Mehr Transparenz durch Daten

Neben einer Übersicht, die zeigt, wer welche Mittel erhalten hat, stellt die Technologiestiftung Berlin für Interessierte ein Recherchetool zur Verfügung, das es ermöglicht, einzelne Förderprojekte differenziert zu verfolgen.

Die Visualisierung fasst mehr als 73.000 Förderungen der letzten acht Jahre, aufgeteilt nach den Förderungsbereichen, zusammen. Die Daten, die visualisiert werden, werden durch die Senatsverwaltung für Finanzen im Open-Data-Portal des Landes offenlegt. Weil jede Visualisierung auch eine Interpretation ist, hat sich das Ideation & Prototyping Lab der Technologiestiftung dazu entschlossen auch ein Recherchetool anzubieten, das es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, die Zuwendungsdaten von 2009 bis 2017 nach vielfältigen Kriterien zu filtern und auszuwerten, eigenen Fragen nachzugehen und Zusammenhänge zu ermitteln.

„Mit der Seite und dem neuen Tool zur Berliner Fördermittelvergabe zeigen wir, wie viele Informationen in den Daten stecken, die auf dem Berliner Open-Data-Portal veröffentlicht werden – wenn sie entsprechend aufbereitet sind. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und zu recherchieren, aber auch, aus anderen Daten des Portals ähnliche Informationsangebote für die Stadtgesellschaft zu entwickeln. Wir wollen eine Stadtgesellschaft, die gut informierte Bürgerinnen und Bürger gestalten, gemeinsam mit Politik und Verwaltung“, erläutert Nicolas Zimmer, der Vorstandsvorsitzende der Technologiestiftung Berlin, die Ziele hinter dem Projekt.

Die Rückmeldungen aus den Berliner Verwaltungen fiel nach dem ersten Probelauf sehr positiv aus. Auch die Verwaltungen selbst profitieren von den neuen Möglichkeiten des Tools zur Berliner Fördermittelvergabe. Erstmals ist es beispielsweise möglich, die örtliche Verteilung ihrer Förderprojekte auf einen Blick zu erkennen und mit ihrer Zielsetzung abzugleichen.

Darüber hinaus ist die Offenlegung der Daten ein erster Schritt für mehr Transparenz für die Stadtgesellschaft. Eine Visualisierung der Daten kann helfen, die Sachverhalte anschaulich zu machen, aber auch die Berliner Förderlandschaft weiterführend zu analysieren.

https://projektzukunft.berlin.de/Über das Open-Data-Portal

Auf daten.berlin.de stellen die Berliner Verwaltungen und öffentliche Betriebe der Stadt Daten zu vielen Themen zur Verfügung. Hier kann man sich nach den Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte erkundigen, erfahren, welche Vornamen die Berlinerinnen und Berliner ihren Kindern geben oder nachsehen, wo die Glascontainer aufgestellt sind. 

author
Betül Özdemir

IKT-Wirtschaft, Open Data und Deep Tech Berlin

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