Gruppe Studierender am Tisch© CODE University

Praxisnahes IoT Hochschul-Seminar startet zum Wintersemester 2021/22

Synergien nutzen und Nachwuchs fördern

Das Hardtech Innovation Hub & Makerspace MotionLab. Berlin, die CODE University for Applied Sciences, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie das IoT+ Network haben das Seminar „MakeUp Internet of Things“ pünktlich zum Wintersemester 2021/22 ins Leben gerufen.

Das Programm erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren und soll über 130 Studierende zu Expert*innen auf dem Gebiet Internet of Things (IoT) ausbilden. Im Zuge dessen lernen sie IoT-Projektideen zu entwickeln und diese zeitnah zu verwirklichen. Kern der Projektideen ist die Verknüpfung von Fachwissen über IoT mit Software-Programmierung und den Bau physischer Produkte. Mit der Förderung junger Fachkräfte soll eine Stärkung der Hauptstadt als Technologiestandort erreicht und die Innovationskraft Berlins hervorgehoben werden.

Mit Beginn der ersten Ausbildungsrunde an der CODE University werden die Studierenden zusätzlich von dem „Startup-Mentoring-Programm“ des MotionLab.Berlin begleitet, das ihnen dabei helfen soll ihre Projektideen real werden zu lassen.

Besonderes Augenmerk des Programms „MakeUp Internet of Things“ liegt auf der Praxis: Studierende lernen nicht nur den Umgang mit 3D-Druckern oder mit Software für 3D-Konstruktionen, sondern auch Elektronikentwicklung und Programmierung. Die technischen Aspekte des Ausbildungsgangs werden ergänzt durch organisatorische Themen wie wirtschaftliche Planung, Projektmanagement und Teamführung.

„Der Vorteil von MakeUp Internet of Things ist, dass junge, wissbegierige Student*innen ihre Ideen im MotionLab.Berlin gleich in die Realität umsetzen können“, so Falco Schütt, Gründer und Vorsitzender des IoT+ Networks. Hierbei sei, laut Schütt, auch die Digital Hub-Initiative „de:hub“ von großer Bedeutung für die Studierenden, da diese ihnen vorhandene Infrastrukturen sowie Kontakte innerhalb der Startup-Community zur Verfügung stelle.

Zukunftsthema IoT 

IoT birgt als Zukunftsthemas ein enormes Potenzial, ist der IoT-Pionier Falco Schütt überzeugt. Hier gilt es primär diese Potenziale voll auszuschöpfen: „Als Breitentechnologie ist IoT von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Das haben auch die meisten Chefetagen deutscher Unternehmen erkannt: Der Mehrwert für Unternehmen ist klarer denn je, nur bei der Umsetzung fehlt es fachlich an Ressourcen. Um mit IoT die digitale Wertschöpfung auszubauen, bedarf es also ausgebildeter Fachkräfte. Da diese noch immer nicht in ausreichender Menge am Industriestandort Deutschland vorhanden sind, bieten wir Programme und Lösungen mit Unterstützung des IoT+ Network an."

Berlin in der Vorreiterposition?

Dass der Standort Berlin zu Recht Anziehungskraft bei neuen Technologien besitzt, davon sind die Verantwortlichen des IoT+ Networks, der CODE University, des MotionLab und des BMWi überzeugt: „Die Bandbreite an Talenten, die Berlin anzieht, ist ungewöhnlich groß. Da IoT naturgemäß datengetrieben ist und an viele Technologiebereiche wie Hardware und KI anknüpft, profitiert es von der Kollaboration verschiedenster Akteur*innen, wie man sie gerade in Berlin findet.”, betont der Vorstandsvorsitzende des IoT+ Networks Schütt.

Wollen deutsche Unternehmen in den nächsten Jahren hier nicht den Anschluss verlieren, sind sie auf qualifizierte Arbeitskräfte und einen großen nachwachsenden Talentepool angewiesen. Hier setzt das gemeinschaftliche Ausbildungsprojekt an.