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Berlin bietet Startups ein attraktives Zuhause

Dazu gehört ein reizvoller und zufriedenstellender Lebensraum. Das Zimmervermittlungsportal Nestpick fand heraus, welche Großstädte das beste Umfeld für Startups und ihre Mitarbeiter bieten. Dabei wurden folgende Faktoren untersucht:

  • wie bezahlbar die Stadt ist
  • Lebensqualität und Soziales
  • Gehälter und Steuern
  • Anzahl bzw. Vernetzung von Startups und Investoren (Ökosystem)

Bei diesem Startup-Ranking konnte Berlin den vierten Platz belegen. Vor allem in der Kategorie „Startup-Ökosystem“ holte die Hauptstadt Punkte: Gründer*innen und Investor*innen sind hier besser vernetzt als in den meisten anderen Städten. Auch die Lebenshaltungskosten und die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr sind in Berlin vergleichsweise günstig. Bei den Gehältern müssen jedoch Abstriche gemacht werden. Allerdings bleibt in anderen Städten von üppigeren Gehältern wegen den höheren Steuern und Lebenshaltungskosten nicht viel mehr vom Geld übrig.

Nicht in das Ranking mit eingeflossen, sind Faktoren wie Freizeitgestaltung bzw. Nachtleben. Aspekte, die für junge Arbeitnehmer*innen und Unternehmensgründer*innen durchaus wichtig sind. Berlin konnte jedoch in einem separat durchgeführten Generation Y-Ranking ebenfalls überzeugen und den zweiten Platz einnehmen.      

Berlin wird als Startup-Standort immer attraktiver. Vor allem junge Unternehmen aus der mobilen App-, der E-Commerce und der Fintech-Branche finden sich hier wieder. Aber auch Medien- und IKT-Unternehmen sind mit ihrem Zuhause in der Hauptstadt zufrieden, stellen neues Personal ein und rechnen weiterhin mit stabilen und sogar steigenden Umsätzen, wie das Medienbarometer 2017 kürzlich feststellte.   

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Tanja Mühlhans

Leitung Kreativ- und Medienwirtschaft, Digitalwirtschaft, Projekt Zukunft

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