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Blühende Berliner Open Data Landschaft

Wo gibt es die höchste Einwohnerdichte in Berlin? Wie viel Energie wird in der Stadt durch Solaranlagen generiert? Wie viele Grünanlagen gibt es in Berlin, und wie viele Flächen sind davon bedeckt? Dies sind alles Fragen, die mit Open Data aus Berlin beantwortet werden können – aber zunächst muss man wissen, wo man überhaupt nach solchen Daten suchen muss.

Am 27. August hat die Open Data Informationsstelle (ODIS) eine Info-Session im CityLAB Berlin unter dem Namen „Navigating Berlin’s Open Data Landscape“ organisiert. Die Veranstaltung hat sich an Menschen aus der Startup-Szene Berlins gerichtet, sowie an Menschen, die regelmäßig Daten nutzen oder brauchen – zum Beispiel Akademiker oder Hobby-Programmierer.

Vor einer Gruppe von circa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat Victoria Boeck, Betreuerin der ODIS bei der Technologiestiftung Berlin, darüber informiert, was Open Data überhaupt ist und welche die wichtigsten Quellen von Open Data von und über Berlin sind. Insbesondere hat sie sich auf vier verschiedene Seiten fokussiert: das Berliner Datenportal (das allgemeine Open Data-Portal für Berlin), der FIS-Broker (das Geodaten-Portal), das Amt für Statistik Berlin Brandenburg (Portal für statistische Daten) und das GSI-Portal (Portal für Gesundheits – und Sozialdaten). Das Publikum hat hierbei erfahren, wie man diese Seiten nutzt, um relevante Daten zu finden und zu erfahren, welche Daten konkret in den Portalen angeboten werden. Am Ende der Veranstaltung gab es Zeit für Fragen und Kommentare aus dem Publikum. Der Austausch war für die ODIS eine Möglichkeit besser zu verstehen, wo tendenziell unerfüllte Bedürfnisse mit Open Data in Berlin existieren. Dabei haben mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Verfügbarkeit von mobilitätsrelevanten Daten sowie Echtzeitdaten gefragt – beides Bereiche, in denen es viel ungenutztes Potenzial in Berlin zu erkunden gibt.

Die Folien der Präsentation können hier online abgerufen werden.

Das Projekt ODIS wird gefördert von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der Investitionsbank Berlin aus den Mitteln des Landes Berlin.