Fairness und Diversität fordern und fördern

Kategorie: Film/Rundfunk

© Deutscher Schauspielpreis / BFFS

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Der Deutsche Schauspielpreis, dieses Jahr unterstützt von Projekt Zukunft, geht mit der großen Preisverleihung im Berliner Zoo Palast am 13. September 2019 in die achte Runde. Die Jury, die aus Sheri Hagen, Marcus Off, Anton Rattinger, Aglaia Szyszkowitz, Hans-Jochen Wagner, Katja Weitzenböck und Anne Weinknecht besteht, hat die Nominierten bereits bekannt gegeben: Unter anderem Bjarne Mädel für seine Rolle als „Tatortreiniger“, Jasper Engelhardt (Polizeiruf 110: Das Gespenst der Freiheit“), Susana AbdulMajid ("Jibril") und Lena Urzendowsky ("Der große Rudolph") können sich in einer der insgesamt zwölf Kategorien Hoffnungen auf die begehrte Trophäe machen.

Erstmal deutscher Fairnesspreis vergeben

Eine Veränderung hat es gegeben: Der Deutsche Fairnesspreis geht aus dem Award „Starker Einsatz“ hervor und widmet sich in diesem Jahr besonders dem Thema „Diversität“. Mit dem Preis, der gemeinsam von BFFS und ver.di ausgelobt und in diesem Jahr von Projekt Zukunft gefördert wird, soll eine Film- oder Serienproduktion geehrt werden, die in der Branche auf besondere Weise den Blick auf das gesellschaftlich relevante Thema Fairness lenkt. Dabei soll das Augenmerk auf weitestgehend stereotypenfreie fiktionale Produktionen gelenkt werden, die in der Abbildung der Realität neue Maßstäbe setzen.

Die Nominierten Produktionen für den Deutschen Fairnesspreis 2019 sind:

  • Mario (Regie: Marcel Gisler)
  • Dr. Klein (Casting Director: Stefany Pohlmann)
  • Jibril (Buch und Regie: Henrika Kull)
  • Nur eine Frau (Buch: Florian Öller u.a./ Regie: Sherry Horman)
  • Beat (Regie: Marco Kreuzpainter)
  • Tatort „Alles was Sie sagen“ (Regie: Özgür Yildirim)
  • Eden (Regie: Dominik Moll)
  • Goldfische (Buch + Regie: Alireza Golafshan)

Ein starkes Zeichen für das Schauspiel und den Film- und Fernsehstandort Erstmals verliehen wurde der Deutsche Schauspielpreis, der vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen worden ist, während der Berlinale 2012. Bis heute ist die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspielerinnen und Schauspieler, zahlreicher Freunde und Unterstützer, Förderer und Sponsoren ermöglicht wird.

Berlin steht mit 4.115 Unternehmen und rund 35.700 Erwerbstätigen unangefochten an der Spitze der Film- und Fernsehstandort in Deutschland. Rund 18 Prozent der Unternehmen der Film- und TV-Branche in Deutschland haben ihren Hauptsitz in Berlin. Die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH förderte 2018 mit ca. 38 Millionen Euro mehr als 240 Projekte in den Bereichen: Drehbuch- und Projektentwicklung, Produktion, Verleih, New Media, Kinodigitalisierung, Medienveranstaltungen sowie sonstigen Vorhaben des Standortmarketings. Der Umsatz der Branche lag 2016 bei rund 2,2 Mrd. Euro.

Mit rund 5.300 Drehtagen gehört die Hauptstadtregion zu den gefragtesten Drehorten Deutschlands. 2019 gingen fünf Medienboard-geförderte Filme ins Rennen um die begehrten Oscars.

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