Kultur- und Kreativwirtschaftsindex veröffentlicht: Branche in der Hauptstadtregion wächst

Die Online-Befragung von mehr als 700 Unternehmern und Selbstständigen der Kultur- und Kreativwirtschaft ergab, dass sich mittlerweile mit 76 Prozent der größte Anteil der Kultur- und Kreativproduktion eigenständig finanziert, auch wenn nur ein Drittel ihre Einnahmen als gut und zufriedenstellend bezeichnen. Erheblich verbessert hat sich dabei seit 2013 der Design- und Filmmarkt. Die Teilmärkte Presse, Musik und Buch berichten hingegen weniger positiv als noch vor einem Jahr über ihre Einkommenssituation.

Kritisch gesehen wird u.a. das mangelnde Wohnungsangebot sowie die Dienstleistungen der Banken gegenüber der Kultur- und Kreativwirtschaft. Zukünftig rechnen die Befragten in der Kultur- und Kreativbranche jedoch mit weiterem Wachstum. Immerhin gehen 26 Prozent davon aus, weitere Mitarbeiter einzustellen und neun Prozent der Selbstständigen planen personell zu expandieren.

Der Kultur- und Kreativwirtschaftsindex wurde von den Ländern Berlin und Brandenburg gemeinsam mit der IHK-Berlin und der IHK-Potsdam 2011 initiiert, um Aufschluss über die wirtschaftliche Lage der Kultur- und Kreativwirtschaft der Region Berlin-Brandenburg sowie über das Stimmungsbild innerhalb der Teilmärkte zu geben. Die Studie erscheint seit 2013 jährlich. 

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