Neu in BerlinJobst Benthues © Redseven EntertainmentJobst Benthues © Redseven Entertainment

Redseven Entertainment eröffnet Büro in der Hauptstadt

Der Film- und Fernsehstandort Berlin boomt und hat nun ein weitere innovatives Unternehmen für sich gewinnen können: Das Produktionsunternehmen Redseven Entertainment hat nach München und Köln nun auch ein Büro in der Hauptstadt eröffnet und will unter anderem die Aktivitäten in den Bereichen Corporate TV und Digital vorantreiben.

Die Leitung des Berliner Standortes übernimmt Benedikt Nordmann. Er war zuletzt als Head of Comedy & Light Entertainment sowie als Executive Producer bei ProSieben tätig. Dort verantwortete er unter anderem erfolgreiche Formate wie „Das Duell um die Welt“ und „Late Night Berlin“.

Jobst Benthues, Vorsitzender der Geschäftsführung Redseven Entertainment, begründet den Schritt so: „Berlin hat sich als Film- und Medienstandort definitiv etabliert. Bisher waren wir in München und Köln vertreten. Städte, die in der TV-Branche schon lange feste Größen sind – aber Berlin boomt in diesem Bereich enorm: Immer mehr Fernsehschaffende siedeln sich hier an und als Hotspot für alle Kreativen ist unsere Hauptstadt ja sowieso bekannt. Insofern ergänzen wir unsere Aufstellung mit dem neuen dritten Büro optimal, denn hier an der Spree gibt es so viele innovative TV-Macher, mit denen wir jetzt viel besser und direkter zusammenarbeiten können.“

Eines der ersten Projekte ist die Produktion des International Music Awards (IMA), der vom Axel Springer Media House Berlin und dem Rolling Stone Deutschland ins Leben gerufen wurde. Der Preis wird am 22. November in der Berliner Verti Music Hall vergeben und soll als Livestream im Netz übertragen werden. „Redseven verantwortet die Produktion und kann hier die volle Expertise in Sachen Event-Showproduktion inklusive Social-Media-Livestream einbringen. Wir freuen uns sehr über dieses erste große Projekt mit Axel Springer und sind stolz, Teil dieses einzigartigen Musikpreises zu sein“, erläutert Jobst Benthues.

Hier werden erstmals Künstler mit gesellschaftlich relevanten Botschaften geehrt, die das öffentliche Bewusstsein für Themen wie Diversität, Demokratieverständnis und Nachhaltigkeit fördern: „Damit zeichnet sich der Preis durch ein außergewöhnliches und modernes Konzept aus, das in Zeiten von ‚Friday for Future’ sicherlich den Nerv der Gesellschaft trifft“, so Benthues.

Der Umzug an die Spree bietet Redseven die Möglichkeit, sich neben den hochwertigen Entertainment-, Docutainment- und Factual-Inhalten auch im digitalem Content und im Corporate-TV-Bereich noch breiter und flexibler aufzustellen: „Unser Hauptstadtbüro ermöglicht uns den Zugang zu neuen Ideen und Netzwerken innerhalb der Berliner Kreativszene, wo wir uns gleichzeitig als idealer Anbieter von Bewegtbildinhalten etablieren wollen“, erläutert Benthues. Dabei sollen besonders die Bereiche Branded Entertainment, Content Marketing und Social Media weiter gestärkt werden.

Der Geschäftsführer schätzt an Berlin dabei vor allen Dingen „den ganz eigenen Spirit“. Das sei eine Mischung aus Startups, der Kreativwirtschaft, Handel und Industrie: „Ich selbst bin zwar gebürtiger Niedersachse, habe viele Jahre in Köln verbracht und lebe seit über 20 Jahren in München. Aber diese Kombination aus Weltoffenheit und ständigem Wandel findet man nirgendwo so wie in Berlin – das ist für die Entstehung und Entfaltung innovativer Ideen ein toller Nährboden. Und wir als Produktionsunternehmen haben natürlich auch den Anspruch, nie stehen zu bleiben und uns selbst, wie auch unsere Formate, ständig weiterzuentwickeln“, betont Jobst Benthues.

Das Produktionsunternehmen konzentriere sich jetzt voll auf seine Neustarts, wie die Dreharbeiten für die 15. Staffel des ProSieben-Erfolgsformats „Germany‘s next Topmodel – by Heidi Klum“, die Reality-Doku-Serie „Deutschland 24/7 – ohne uns läuft nichts“ (DMAX) und die Premiere von „Queen of Drags“, die am 14. November auf ProSieben starten soll.

Abschließend sagt Jobst Benthues: „Grundsätzlich haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, all unsere Formate – seien das eigene Ideen oder internationale Marken – noch konsequenter in andere Medien oder Plattformen zu verlängern. Und bei allem, was wir tun, bleiben wir unserem Grundsatz treu: Wir wollen gute Geschichten erzählen. Und das immer und überall, unabhängig von Medium oder Plattform.“