Deep DiveAnimation in der eine menschliche Hand auf ein Icon klickt© iStock

Deep Dive #17: Regional oder international – Berliner Netzwerkförderung at its best

„Die Zeiten der Alleingänge sind vorbei“, schrieb der Trend- und Zukunftsforscher Jörg Melzer auf zukunftsinstitut.de bereits 2015. Von Designer-Kollaborationen in der Modeindustrie bis zu Partnerschaften in der Versicherungswirtschaft – in allen Branchen hat sich herumgesprochen, wie wichtig clevere Kooperationen sind. Insbesondere bei Internationalisierungsplänen können Unternehmen in Netzwerken mehr erreichen, als alleine.

Die über 30.500 Mitgliedsbetriebe, die 2019 in der Handwerkskammer Berlin eingetragen waren, werden das bestätigen. „Der nationale Markt für hochwertige Qualitätsprodukte ist begrenzt. Zielgruppen liegen vor allem im Ausland, jedoch finden die Betriebe nicht zu ihnen“, wird das komplexe Marktumfeld der Manufakturen auf der Website des Meisterrats Berlin-Brandenburg beschrieben, „Manufakturen verfolgen einen Vertrieb und können nicht Produkte global einfach „ausrollen“ und über Absatzmittler in den Massenmarkt geben. Der Schritt in Auslandsmärkte ist für viele Manufakturen eine große Hürde.“ Um diese mit gebündelter Kraft zu überwinden, unterstützt das Kooperationsnetzwerk, das aus rund 45 Manufakturen, Kunsthandwerker*innen und Designer*innen der Hauptstadtregion besteht, seine Mitglieder sich international zu präsentieren. Im Rahmen einer "Handmade in Germany Worldtour" konnten sie ihre Meisterstücke bisher von St. Petersburg über Moskau, Shanghai, Tianjin, Peking, New York, Brüssel, Paris, Zhuhai, Shenzhen bis hin zu Macao und Hong Kong zeigen. „Der Meisterrat hat zudem die "Deutsche Manufakturenstraße" initiiert, eine Erlebnisstraße entlang der Manufakturen“, ergänzt Katja Kleiss vom Meisterrat, „das ist ein langfristiges Projekt das Manufakturen „kartographiert“ und auf spannende Weise auf einer Plattform präsentiert und erlebbar macht.“ Künftig soll eine Handy-App die Route auch in Pandemiezeiten für jeden schnell greifbar machen. Zusätzlich möchte das Netzwerk, das 2019 aus den Aktivitäten im Umfeld des Direktorenhaus Museums für Kunst Handwerk Design entstanden ist, durch Publikationen, wissenschaftliche Arbeiten und politisches Lobbying die Sichtbarkeit sowie wirtschaftliche Position heimischer Werkstätten im In- und Ausland stärken und damit die „Zukunftsfähigkeit des deutschen Handwerks“ sichern. „So wie früher beim Bauhaus kommen im Meisterrat Kunst und Handwerk zusammen. In diesem spannenden Zwischenfeld entsteht derzeit sehr viel Zukunftsträchtiges: Hier wird nachhaltiges Wirtschaften vorgelebt“, hat Kleiss eine Vision, „diese positiven Beispiele wollen wir vor allem der jüngeren Generation nahebringen, denn es existiert seit Jahren ein Vakuum im kreativen Handwerk: Der Nachwuchs fehlt! Wir möchten aufzeigen, dass es sich für junge Menschen lohnt, kreative, künstlerische, technische oder wirtschaftliche Interessen weiterzuverfolgen.“

GRW: Mit Netzwerken nationalen und internationalen Wettbewerb stärken

Das liegt nicht nur im Interesse des Meisterrats Berlin-Brandenburg. Auch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB) hat die Wichtigkeit des Netzwerks erkannt und fördert das Projekt bis 2023 über das Programm "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Letzteres hat sich deutschlandweit als Instrument bewährt, um Standortnachteile einzelner Regionen auszugleichen und Entwicklungsunterschiede abzubauen. Zur Hälfte von Bund und Ländern wie Berlin finanziert, steht im Programm "Netzwerke/Regionalmanagement" die Unterstützung von Kooperationsnetzwerken wie Meisterrat und it’s.BB im Vordergrund. Ziel ist, durch das Zusammenbringen lokaler Akteure und Branchen Synergieeffekte zu schaffen, neue Projekte zu initiieren und somit Arbeitsplätze zu sichern. Kurz: Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Berlin im nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken.

it’s.BB e. V.: Sicher vernetzt

Den Standort stärken und attraktiver zu gestalten, zählt auch zu den Zielen eines weiteren durch die "GRW" geförderten Projekts: Bereits Ende 2018 wurde auf Initiative von zehn Gründungsmitgliedern aus der Cyber-Sicherheitsbranche das IT-Sicherheitsnetzwerk Berlin-Brandenburg it’s.BB (ehemals: Digital Security Network) gegründet. „Es wurden Untersuchungen und Analysen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe zur Bedeutung und zum Entwicklungspotential des "Digital Security Standortes Berlin" durchgeführt“, erklärt Netzwerkmanagerin Alina Strybko. Wie es zu der Idee kam: „Man stellte fest, dass der Bereich IT-Sicherheit als ein wesentliches Thema insbesondere in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung angesehen werden muss. Zudem gab es kein explizites und etabliertes IT-Sicherheitsnetzwerk in Berlin.“ Inzwischen ist das Netzwerk, das sich als Koordinator und Verbindungsglied bei Projekten sowie Kooperationen sieht und dadurch auch die Zusammenarbeit der IT-Sicherheitsbranche mit anderen Wirtschaftsbereichen unterstützt, auf 16 Partner angewachsen. Von IT-Sicherheitslösungen über IT-Sicherheitsdienstleistungen, IT-Infrastrukturen, IT-Forensik, Softwareentwicklung, Beratung, Auditierung bis hin zu IT-Rechtsfragen reicht die Palette. Gemeinsam organisieren sie regelmäßig Awareness-Webinare, bei denen it‘s.BB-Unternehmen über aktuelle Entwicklungen im Bereich Cyber-Security informieren. Zu weiteren Erfolgen gehört laut Strybko die konzeptionelle Aufbereitung der Projektskizze "Cyberhotline": „Die Idee ist, den kleineren und mittelständischen Unternehmen bei Cyberangriffen auf Basis einer strukturierten Abfrage Hilfe zu geben und bei schwerwiegenden Vorfällen an einen kompetenten Partner weiterzuvermitteln.“ Der Prototyp dieser "Cyberhotline" soll bis zum derzeitigen Förderende im Oktober 2021 stehen. Darüber hinaus sind weitere Projekte, neue Veranstaltungsformate und Kooperationen geplant.

Alina Strybko, Netzwerkmanagerin it‘s.BB © it‘s.BB 

Go International: Gut für KMU, gut für Berlin 

Für Netzwerke wie Meisterrat oder it´s.BB ist die "GRW" nicht das einzige Förderprogramm der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Eine weitere Option, die vor allem beim Schritt über die Grenzen helfen soll, ist die Förderung der Netzwerkbildung im Rahmen des "Programm für Internationalisierung" (PfI). Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Berlin kofinanzierte Programm richtet sich an Netzwerke, die kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beim Expandieren und der Überwindung von Internationalisierungsbarrieren unterstützt. Dabei sollen der Aufbau und die Entwicklung von nachhaltigen internationalen Kooperationen im Zentrum stehen. Das fördert die Wirtschaftlichkeit der teilnehmenden Unternehmen im Netzwerk, soll sich aber auch positiv auf den Standort Berlin auswirken.

Mit "Berlin Urban Tech Alliance" in Startup-Metropolen

Die "Berlin Urban Tech Alliance" ist eines der Projekte, die den Anforderungen des "PfI" entsprechen. „Wir sind kein klassischer Verband“, stellt Jonas Schorr, Co-Founder und Managing Director des Unternehmens Urban Impact Berlin GmbH klar. Vielmehr gehe es darum, einen „globalen Treffpunk“ aufzubauen, „bei dem Startups, Städte, Investoren und Stakeholder aus der gesamten Urban-Tech-Industrie jederzeit und ad-hoc zusammenkommen und gemeinsam Projekte umsetzen können. Es soll weniger ums Reden und stattdessen viel mehr ums Handeln gehen.“ Ins Handeln ist das Team von Urban Impact Berlin recht schnell gekommen. Ende 2019 stellte es sich die Frage, „welche Startups in Berlin schon heute einen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten und Menschen in Städten dabei helfen ihre sozialen und ökologischen Probleme in den Griff zu bekommen“, beschreibt Schorr die ursprüngliche Idee der "Berlin Urban Tech Alliance". Anfangs sei er von ein paar Dutzend Unternehmen ausgegangen. „Am Ende haben wir über 130 Urban Tech Startups mit Sitz in Berlin identifiziert“, meint er, „auch mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, dem Netzwerk "Smart City Berlin" bei Berlin Partner sowie dem "CityLAB Berlin".“ Innovatoren im Bereich Mobilität & Logistik sowie Energiewirtschaft zählen zu diesen neuen Urban Technologies. Aber auch GovTech- und CivicTech-Anbieter sowie Ideengeber für nachhaltige Quartiersentwicklung oder zirkuläre Ansätze, die bei der Abfallreduktion helfen und CO2-Emissionen einsparen, sind Mitglieder des Netzwerks. Das Ziel ist, möglichst viele dieser 130 Startups bei der Expansion in die Startup-Metropolen der USA, China, Großbritannien und Polen zu unterstützen. Nach dem „großen Startschuss“ im Sommer 2021 möchte Schorr dieses Jahr zur Programmentwicklung und zum Etablieren von Partnerschaften nutzen. Für 2022 hat die "Berlin Urban Tech Alliance" nämlich viel vor: „Unser Ziel ist es, spannende Trips, Lern- und Austauschformate zu organisieren – zu den jeweiligen Startup Hubs. Stay tuned!“

Jonas Schorr, Co-Founder und Managing Director Urban Impact Berlin GmbH © Urban Impact Berlin GmbH

Deep Tech Hub: Polen und Russland im Fokus

Auf bestehende Partnerschaften kann die B2B-Plattform "Deep Tech Hub" des Branchenverbands SIBB e. V. zurückgreifen, wenn es darum geht, die auf Deep Tech orientierte Digitalwirtschaft Berlins mit Polen und Russland zu vernetzen. „Unsere B2B-Vernetzungsaktivitäten in Richtung unseres direkten östlichen Nachbarlandes bestehen schon länger“, schätzt Managing Director René Ebert die Vernetzung mit Wirtschaftszentren wie Wroclaw, Krakau oder Warschau. „Wir haben polnische IT-Unternehmen, die in Berlin Dependancen eröffnet haben, und wir haben Berliner Firmen der Digitalwirtschaft, die in den benannten polnischen Regionen Geschäftstätigkeiten in den letzten Jahren aufgenommen haben.“ Der Schritt nach Russland erfolgte Mitte des Jahres 2020. Dass das trotz Corona-Pandemie gelungen ist, sei ein enormer Erfolg, so der Managing Director. Auch wenn Aktivitäten ausschließlich online stattfinden könnten, haben „die Business-Meetings, die wir in Richtung Polen und Russland mit Partnern organisieren und anbieten, immer einen guten Zuspruch“, freut sich Ebert und betont: „Ohne die Möglichkeiten, die uns die Förderung dieses Projektes einräumen, wäre das "Deep-Tech-Hub-Projekt" mit seinen B2B-Aktivitäten in der Ausprägung, wie wir es umsetzen, nicht vorstellbar.“ Meilensteine wie die Eröffnung von Niederlassungen in polnischen IT-Zentren seien „tolle Erfolge für die Berliner Wirtschaft, zu denen die Förderung solcher Projekte einen ganz wesentlichen Beitrag leistet.“ In den kommenden Wochen und Monaten liegt der Fokus auf dem weiteren Ausbau der bestehenden Kooperation mit der Repräsentanz der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation in Deutschland.

Games:net Berlin Europe: Spielerisches vernetzen

In Osteuropa nahm auch die Vernetzung der internationalen Games-Industrie ihren Anfang. Genauer gesagt, mit der Initiative "Berlin meets Poland", mit der das Netzwerk media:net berlinbrandenburg e. V. vor einigen Jahren den Austausch zwischen lokalen Berliner Unternehmen und polnischen Kollegen ermöglichen wollte. Daraus entstand "BerlinBalticNordic.net", das den Fokus auf baltische und skandinavische Gamer ausdehnte. „Mit "games:net Berlin Europe" gehen wir jetzt den nächsten Schritt, arbeiten weiterhin mit bestehenden Partnern zusammen und erweitern das Netzwerk in weitere europäische Länder”, erklärt Florian Masuth, Projektleiter "games:net Berlin Europe". Seit Oktober steht die Vernetzung der lokalen Games- und Interaktiven-Medien-Branche mit passenden Unternehmen aus der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien im Zentrum der Aktivitäten. „Die Initiative "games:net Berlin Europe" greift durch die langjährige gute Arbeit ihrer Vorgängerprojekte auf ein Netzwerk von hunderten Entwicklern, Publishern, Investoren, Eventveranstaltern, Universitäten und Institutionen zurück”, freut sich Masuth über die sukzessive geografische Erweiterung und das damit einhergehende Wachstum des Netzwerks. Bis zum vorläufigen Projektende im September 2022 ist das Ziel, „möglichst viele Unternehmen in Europa zu vernetzen und so für nachhaltige Kooperationen und einen konstanten Austausch zu sorgen, um dadurch nicht nur die Berliner, sondern auch die Branche an den Standorten der Partner zu stärken.” Dafür arbeitet das Projektteam am Ausbau der digitalen Formate und innovativer Konzepte für digitales Netzwerken. „Sobald es wieder sicher ist zu reisen, freuen wir uns darauf, Delegationsreisen und Konferenzbesuche für unsere Branche zu organisieren, die sich danach sehnt, wieder physische Veranstaltungen zu besuchen”, meint der Projektleiter.

Florian Masuth, Projektleiter "games:net Berlin Europe" © games:net Berlin Europe

Startup AsiaBerlin: Türöffner zum asiatischen Markt

Auch die Mitglieder des Netzwerks Startup AsiaBerlin (SUAB) können derzeit nur auf die Erinnerungen an Delegationsreisen zurückgreifen: Nach Delhi, Bangalore oder Peking und Shanghai sind ausgewählte Vertreter in der Vergangenheit gereist, um sich Inspirationen aus den Metropolen Asiens zu holen, vor allem aber um Kontakte zu knüpfen und Kooperationen zu initiieren. Das Zusammenbringen von Berliner Startups mit Partnern, Investoren „Brückenbauern“ und Talenten in asiatischen Regionen ist das erklärte Ziel der Plattform, die bereits 2016 aus der Konferenz Asia-Pacific Week Berlin – heute "AsiaBerlinSummit" – entstanden ist. Gleichzeitig steht auch die entwicklungspolitische Unterstützung beim Aufbau von noch jungen Startup-Hubs in diesen Regionen im Vordergrund. Waren die Bemühungen anfänglich noch auf die Städte Bangalore, Manila und Jakarta konzentriert, hat sich das Netzwerk mittlerweile auf ganz Asien ausgebreitet. Nicht immer muss es eine Reise nach Delhi oder Peking sein, die Partner AsiaBerlin Forum e. V., enpact e. V. und Openers organisieren auch monatliche Events in Berlin. Eine weitere Möglichkeit, sich physisch sowie online mit Gästen aus Asien und Europa zu treffen, bietet der jährliche "AsiaBerlin Summit", der 2021 von 4. bis 10. Oktober stattfindet.

Design: Innovations for a Global Market – Berlin meets China

Dort könnte man auch die Mitglieder des Internationalisierungsprojekts "Innovations for a Global Market – Cooperation Network Berlin & China (CN-BC)" treffen. Mit dem Projekt, das in einer Kooperation zwischen Sqetch by Sourcebook GmbH und dem Internationalen Design Zentrum Berlin e. V. durchgeführt wird, „möchten wir die Vernetzung von Berliner Unternehmen aus den Bereichen UX/UI Design, digitale Strategie, Industrie- und Service Design sowie nachhaltige Technologien mit chinesischen Unternehmen, Netzwerken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützen“, erklärt Projektmanagerin Magdalena Jaster. Entstanden ist das Netzwerk nach der Organisation einer internationalen Konferenz auf der "Intertextile Shanghai" 2019, bei der Sqetch erste Erfahrungen mit chinesischen Kooperationspartnern sammeln konnte. „Dabei wurde deutlich, dass Berlin als Innovationsstandort in China eine sehr gute Reputation in Bezug auf Nachhaltigkeit, Kreativität und Design genießt“, erklärt Jaster und fügt hinzu: „Dies war jedoch den Berliner Teilnehmenden nicht bewusst, weil in diesen Branchen gegenwärtig wenige Brücken zwischen Berlin und China bestehen.“ Eben diese Brücke soll das Gemeinschaftsprojekt "CN-BC" schlagen, das bis Juli 2022 gefördert wird. Es scheint zu gelingen: „Wir konnten seit Projektbeginn im Juni 2020 bereits zwölf offizielle Netzwerkpartner gewinnen – fünf davon in Berlin, sieben in China.“, meint Jaster. Darüber hinaus möchte "CN-BC" bei monatlichen digitalen Meetups für die Berliner Kreativbranche sowie digitalen Matchmaking-Events wie bei der "Intertextile Shanghai 2021" den digitalen Austausch fördern.

Die Vielfalt und Erfolge der Netzwerke scheinen dem Trend- und Zukunftsforscher Jörg Melzer recht zu geben: „Die Zeiten der Alleingänge sind vorbei.“

Ansprechpartner i. d. Senatsverwaltung:

"GRW" Netzwerke
Monika Piefke

"PfI" Netzwerke
Rolf Knütter und Marzena Hartmann

In der Themenreihe “Deep Dive” gibt Projekt Zukunft regelmäßig Einblick in aktuelle Technologien der Digital-, Medien- und Kreativwirtschaft und informiert über Akteure, Trends und Anwendungen aus Berlin.