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Millionenförderung für Science Startups mit KI-Schwerpunkt

Das Feld der Künstlichen Intelligenz (KI) bietet viel Zukunftspotenzial. Technologische Innovationen können wegweisend für die Entwicklung nahezu aller Lebensbereiche sein. Besonders vielversprechend sind die Fortschritte derzeit in der Gesundheitsbranche eben auch im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Doch gerade im Gesundheitsbereich braucht es konstant neue Ideen und Gründungsvorhaben, die neue KI-Produkte und digitale Lösungen hervorbringen, um beispielsweise auch gesundheitliche und damit auch gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie zu minimieren. Hoffnungsträger sind hier unter anderem Startups.  

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe (SenWEB) unterstützt Berliner Jungunternehmen bereits mit vielen Förderprogrammen, wie mit dem „Berliner Startup Stipendium“. Mithilfe des Stipendiums wurden bereits 120 Startup-Gründungen ermöglicht. Nun stellt die SenWEB gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds Fördergelder für Berliner Startups aus der Gesundheitswirtschaft bereit. So erhält als erstes das Projekt „Science & Startups“ eine Förderung über eine Million Euro. Mit der finanziellen Unterstützung für den Verbund der Startup-Services aus Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin werden Neugründungen mit den Schwerpunkten Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft an den universitären Gründungszentren betreut.

Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhöht seine Fördergelder für das „EXIST-Programm“ und den German Accelerator um insgesamt 46,5 Millionen Euro, um damit Startups im Bereich KI zu unterstützen. Hiervon profitiert „Science & Startups“ ebenfalls, denn gemeinsam mit der Förderung des Landes Berlin gehen beinahe sieben Millionen der gesamten Förderung zuerst an ebendieses Projekt. Diese Kofinanzierung soll eine bessere Vernetzung innerhalb von KI-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft ermöglichen und innovative Gründungsideen hervorbringen. Darüber hinaus gilt es die Theorie und Forschung praktisch anwendbar zu machen und das Gründungspotenzial in Berlin voll auszuschöpfen.

Im Oktober diesen Jahres startet auch das neue Förderprogramm „EU-React“, das einen Beitrag zur Regeneration nach COVID-19 leisten soll. Im Fokus stehen hier ebenfalls innovative Gründungsvorhaben im Gesundheitsbereich, die der Wirtschaft mit digitalen Lösungen zu einer stabilen Entwicklung verhelfen sollen.

Diese und weitere Förderungen sind von fundamentaler Bedeutung für den erfolgreichen Ausbau des gesamten Berliner Startup-Ökosystems.

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Robin Hempel

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

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