© 2017 Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.© 2017 Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Realities of the World

Der Bundesverband für Digitale Wirtschaft e.V. setzt mit seiner Initiative Virtual und Augmented Reality auf einen noch relativ neuen Markt. Sie fördert dessen Eingliederung in den Mainstream und die Akzeptanz durch eine breite Öffentlichkeit. Auch wenn die Technologie schon ihre erste Popularitätswelle erlebt hat, steckt sie noch in den Kinderschuhen und das Potenzial ist insbesondere für praktische Anwendungen in der Wirtschaft und vielen anderen Bereichen noch längst nicht ausgeschöpft.

Hier setzt die neue Online-Plattform des Bundesverbandes namens „Realities of the World“ an. Ziel ist es, diesen noch unergründeten und potenten Wirtschaftszweig weiter zu erforschen und an dessen Ausbau teilzuhaben. Um dies zu bewerkstelligen, soll zum einen mehr Aufmerksamkeit für die Technologie generiert werden. Zum anderen können Vertreter*innen verschiedener Wirtschaftszweige bzw. Unternehmen über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Realities of the World soll aber insbesondere die Innovation in den Bereichen Virtual und Augmented Reality vorantreiben. Neuerungen und Ideen finden sich in der Kultur-, E-Commerce-, Gesundheitsbranche u. v. m.

Das Potenzial dieser virtuellen Welten wird anhand von spezifischen Case Studies deutlich gemacht. Die Redaktion der BVDW-Initiative sichtet und beurteilt die eingereichten Arbeiten. Eignen sie sich für die Plattform, werden sie veröffentlicht. Hier finden sich bereits unter anderem folgende Beispiele, die teilweise sogar ausprobiert werden können:    

  • Ein 360-Grad-Besuch eines Konzertsaals während eines Konzertes
  • Ein virtuelles Montage-Training, welches echte Arbeitsschritte simuliert
  • Ein virtueller Rundgang durch den Lebensmittelladen „Stückgut“ in Hamburg
  • Mit dem VIRTUAL REALITY BRAND DOME (VRBD) lässt das Wissenschafts- und Technologie-Unternehmen Merck seine Nutzer spielerisch in die Welt der Zellen und Mikro-Organismen eintauchen
  • Mit 360 Grad/VR U4 – Haltestelle Elbbrücken wird der Nutzer vom Hochbahnarchitekten Björn Albrecht durch den virtuellen und in der Realität noch nicht fertiggestellten U-Bahnhof geführt
  • Die internationale Menschenrechtsorganisation International Justice Mission nimmt die Nutzer auf virtuelle Sklaven-Befreiungsmissionen mit, um eine emotionale Reaktionen hervorzurufen sowie Empathie und Aufmerksamkeit zu generieren

Darüber hinaus stellt die Plattform „Realities of the World“ noch viele weitere vielfältige virtuelle Ideen und Erlebnisse vor. Damit wird ein wichtiger Schritt getan, um Besuchern einen breitflächigen Einblick in die vielen Anwendungsgebiete der Technologien zu bieten, die über das reine Videospielerlebnis hinausgehen und eine aussichtsreiche Zukunft vor sich haben. 

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Tanja Mühlhans

Leitung Kreativ- und Medienwirtschaft, Digitalwirtschaft, Projekt Zukunft

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