© Pexels / Nitin Arya

Sechs Verlage im Rennen um den Berliner Verlagspreis 2020

Der Berliner Verlagspreis wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal gemeinsam von den Berliner Senatsverwaltungen für Kultur und Europa sowie Wirtschaft, Energie und Betriebe verliehen. Die Preisträger*innen werden bei der feierlichen Verleihung am 8. November 2020 im Deutschen Theater Berlin bekannt gegeben.

Diese sechs Verlage sind nominiert

In diesem Jahr haben sich insgesamt 71 unabhängige Verlage für den Berliner Verlagspreis 2020 beworben, Neugründungen sowie Verlage, die längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind. Aus diesen hat die hochkarätige Jury insgesamt sechs Verlage nominiert, die sich durch ein herausragendes Programm und verlegerisches Engagement auszeichnen:

Von einem Lichtblick in Corona-Zeiten, der die Notwendigkeit des Berliner Verlagspreises vor Augen führt, spricht die sechsköpfige Jury, bestehend aus Heinrich von Berenberg (Berenberg Verlag), Prof. Andreas Degkwitz, (Universitätsbibliothek der Humboldt Universtät zu Berlin), Ruth Klinkenberg, (Geschäftsführerin der Marga Schoeller Bücherstube), Nadine Kreuzahler (Kulturredakteurin beim rbb), Kristine Listau (Verbrecher Verlag), Kat Menschik (Illustratorin) und Caca Savic (Freie Autorin).

Die Jury-Mitglieder führen weiter aus: „Für uns als Jury war es eine Herausforderung, sechs Verlage für die Shortlist zu nominieren, die wir mit Freude und in Respekt für die Leistung der vielen großartigen Berliner Verlage angenommen haben.“

Das kulturelle Leben und literarische Schaffen seien Eckpfeiler bei der Bewältigung der Coronakrise, denn gerade die Vielfalt der Bücher – die Bibliodiversität dieser Stadt – schaffe einen geistigen Raum, der allen Menschen offen stehe, erklären Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa, die auch in diesem Jahr an der feierlichen Preisverleihung teilnehmen werden.

Der mit 35.000 Euro dotierte Hauptpreis ging 2019 zu gleichen Teilen an den Berenberg Verlag und den Verbrecher Verlag, mit den zwei Förderpreisen wurden schließlich edition.FotoTAPETA und KOOKbooks ausgezeichnet.